Fernglas Test 2018 - Welches ist das beste?

Im Test 6 beliebte Ferngläser . Unsere Empfehlung? Der Testsieger Nikon Prostaff 7 10×42.

1. Platz
nikon-prostaff-7-10x42-fernglas
Infos
Test
2. Platz
steiner-safari-ultrasharp-10x26-fernglas
Infos
Test
3. Platz
olympus-8-16x40-zoom-dps-i-fernglas
Infos
Test

Welches Fernglas soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger Nikon Prostaff 7 10×42, dicht gefolgt von dem Steiner Safari UltraSharp 10×26 und dem Olympus 8-16×40 Zoom DPS-I. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um das passende Fernglas zu finden.

nikon-prostaff-7-10x42-fernglas
Testhit.de
1,2
sehr gut
  Feedback: ★★★½☆ 
(15) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • mit einer Hand zu bedienen
  • wasserdicht
  • gestochen scharfe Bilder und Details bis auf eine Entfernung von 800 Metern
  • kein Zittern des Bilds
  • mehr?   Erfahrungen lesen
  Preis prüfen

Testsieger

nikon-prostaff-7-10x42-fernglas

Nikon Prostaff 7 10×42

Das Nikon Prostaff 7 10×42 Fernglas ist erstklassig verarbeitet. Wenn man sich das Glas genauer anschaut, wird man keine Klebstoffstreifen oder störende Kanten entdecken, wo nachlässig gearbeitet wurde. Das 667 Gramm leichte … » Testsieger weiter lesen

Beste Ferngläser im Test

steiner-safari-ultrasharp-10x26-fernglasSteiner Safari UltraSharp 10×26

3D-Brillianz für plastische Bilder
Dieses Fernglas holt alle beobachteten Objekte nicht nur nahe…

olympus-8-16x40-zoom-dps-i-fernglasOlympus 8-16×40 Zoom DPS-I

Näher dran

Für einige Zeit ist die Zoom-Technik, wie sie von Fotokameras schon lange bekannt…

nikon-aculon-a30-10x25-fernglasNikon Aculon A30 10X25

Dank zehnfacher Vergrößerung Detailreichtum auch in der Ferne

Besonders nah am Geschehen ist…

seben-nadf-7x50-3-gen-fernglasSeben NADF 7×50 3. Gen

Das gute Allround Fernglas für alle Situationen

Es gibt Ferngläser in allen Preisklassen und…

olympus-8x40-dps-i-classic-fernglasOlympus 8×40 DPS-I Classic

Hochwertige Verarbeitung, die hält was sie verspricht
Der erste Punkt ist wohl die haltbare, hochwertige…

Kaufberatung - Worauf bei dem Fernglas achten?

Grundsätzlich wird der Begriff Fernglas im deutschen Sprachgebrauch sowohl auf monokulare als auch auf binokulare Varianten angewendet. Als monokulare Ferngläser werden die Varianten bezeichnet, bei denen das Hindurchschauen nur mit einem Auge möglich ist. steiner-safari-ultrasharp-10x26-fernglasEin binukolares Fernglas hat immer zwei Okulare, die das Betrachten von weit entfernten Objekten mit beiden Augen möglich machen. Alternativ kann ein monokulares Fernglas auch als Fernrohr bezeichnet werden. Für das binokulare Fernglas war in der Vergangenheit die Benennung als Prismen-Doppelfernrohr üblich.

Die Differenzierung beim binokularen Fernglas nach den Typen

Das Fernglas, welches lediglich mit einer konkaven Okularlinse und einer konvexen Objektivlinse arbeitet, wird als Opernglas oder Theaterglas im Handel angeboten. Ihr markantes Kennzeichen bei der Anwendung des Galileo-Prinzips ist der stark eingeschränkte Bereich der möglichen Vergrößerung. Hochwertige Modelle machen eine fünffache Vergrößerung möglich. Bei preiswerten Operngläsern ist lediglich eine 1,5-fache Vergrößerung erzielbar.

Mit der Einführung des Umkehrprinzips konnten die Nachteile der minimalen Vergrößerung und des eingeschränkten Sichtbereichs beseitigt werden. Heute sind auch Modelle mit einer mehr als fünffachen Vergrößerung zu bekommen. Das Umkehrprisma gehört zu den festen Bestandteilen bei einem Fernglas, das nach dem Kepler-Fernrohr-Prinzip funktioniert. Das Umkehrprisma sitzt zwischen dem Objektiv und dem Okular. nikon-aculon-a30-10x25-fernglasMit dieser Bauweise wurde beim Fernglas eine kompakte Bauweise auch bei der sehr umfangreichen Palette an einstellbaren Vergrößerungen möglich.

Eine noch recht junge Bauform beim Fernglas sind die digitalen Varianten, bei denen die Bilderfassung und die Vergrößerung ähnlich wie bei einem Camcorder funktionieren. Für die Ansicht werden zwei elektronische Sucher verwendet. Ihr Vorteil liegt darin, dass Zusatzfunktionen wie die Bildaufhellung oder Aufnahmefunktionen in ein digitales Fernglas mit integriert werden können.

Wie wird beim Fernglas nach der Baugröße unterschieden?

Als Taschenfernglas gilt heute das Fernglas, dessen Gewicht weniger als 300 Gramm beträgt. Die größte Gruppe machen beim Taschenfernglas die Opern- und Theatergläser aus. Hinzu gesellen sich die Museumsgläser. Eine Besonderheit beim Taschenfernglas findet sich in Form der Klappmechanik, durch die das Transportvolumen erheblich verkleinert werden kann. Ein Fernglas mit einer solchen Klappmechanik wird wegen dieses Pluspunkts auch als Kompaktfernglas im Handel angeboten.

Die Universalferngläser wiegen zwischen 400 und 1.200 Gramm. Sie fallen unter den Oberbegriff der Feldstecher und werden überwiegend beim Militär, bei der Jagd und bei Wanderungen eingesetzt. olympus-8-16x40-zoom-dps-i-fernglasHier empfiehlt es sich, die Modelle zu kaufen, bei denen eine Transporttasche mit Tragegurt zum serienmäßigen Lieferumfang gehört. Als Großferngläser werden die Varianten bezeichnet, die eine Objektivöffnung von mindestens 66 Millimetern mitbringen. Hier ist als ergänzendes Zubehör auf Grund des hohen Gewichts ein Stativ zu empfehlen.

Was sorgt bei einem Fernglas für Komfort?

Wer sich ein binokulares Fernglas kaufen möchte, sollte darauf achten, dass der Abstand der beiden Okulare individuell eingestellt werden kann. Die meisten im Handel angebotenen Ferngläser lassen über eine schwenkbare Mittelachse Abstände zwischen 56 und 74 Millimetern möglich. Bei hochwertigen Modellen beträgt die größtmögliche Distanz bis zu 78 Millimetern.

Feldstecher aus der Palette der kompakten Ferngläser bieten ein Minimum von 32 Millimetern an. Die Einstellungen zur Vergrößerung sollten sich bei einem Fernglas für beide Strahlengänge getrennt voneinander vornehmen lassen. So ist eine individuelle Abstimmung auf die Augen des Nutzers möglich. Diese Zusatzfunktion ist im technischen Datenblatt zu einem Fernglas unter der Bezeichnung Dioptrinausgleich zu finden. nikon-prostaff-7-10x42-fernglas

Als nützliches Extra erweist sich bei einem Fernglas die Bestückung mit so genannten Augenmuscheln. Sie bestehen aus schwarzem Gummi und verhindern einen seitlichen Einfall von Licht in die Augen des Nutzers. Optimal ist es, wenn sich die Augenmuscheln bei Bedarf abnehmen und austauschen lassen. Das hat den Vorteil, dass ein solches Fernglas auch von einem Brillenträger benutzt werden kann. Die Augenmuscheln verhindern Blendeffekte und sorgen dafür, dass die Augen nicht so schnell ermüden. Allerdings wird Brillenträgern grundsätzlich nur zu einem Fernglas mit getrenntem Dioptrinausgleich für beide Strahlengänge und Augenmuscheln geraten.

Weitere mögliche Extras an einem Fernglas

Das moderne Fernglas bringt ein Gehäuse aus Metall oder aus Polycarbonat mit. Beide Materialien gelten als witterungsbeständig und resistent gegenüber mechanischen Beanspruchungen. Das Fernglas mit Metallgehäuse ist aber deutlich schwerer als die Pendants mit einem Gehäuse aus modernem Kunststoff. Ein sehr praktisches Extra ist das Stativgewinde, was vor allem für Langzeitbeobachtungen und/oder für schwere Ferngläser als optionale Ergänzung empfohlen wird.

Bei der Langzeitbeobachtung macht sich auch ein Bildstabilisator bezahlt. Hier kommen ähnliche Technologien wie bei einer Digitalkamera zum Einsatz. seben-nadf-7x50-3-gen-fernglasDas Objektiv sollte ebenfalls mit einem Gewinde ausgestattet sein. Dadurch wird die Verwendung spezieller Filter möglich. Die mögliche Kombination mit Polarisationsfiltern wissen vor allem Tierbeobachter sehr zu schätzen. Eine besondere Bauform stellt das Fernglas mit Nachtsichtfunktion dar.

Die technischen Kenngrößen bei einem Fernglas

Für die Kennzeichnung der Objektive werden Kennungen wie 15×55 verwendet. Die dort verschlüsselten Werte beziehen sich auf die maximale Vergrößerungszahl und den Durchmesser der Öffnung des Objektivs. Im konkreten Fall bedeutet das, dass dieses Fernglas eine 15-fache Vergrößerung liefert und die Objektivöffnung einen Durchmesser von 55 Millimetern hat.

Wissen sollte man, dass größere Objektivöffnungen einen höheren Lichteinfall ermöglichen. Ein Fernglas mit großer Objektivöffnung bietet bei ungünstigen Lichtverhältnissen eine bessere Bildqualität als ein Modell mit kleiner Objektivöffnung. Auch die minimal erforderliche Lichtstärke findet sich als separate Angabe im technischen Datenblatt für ein Fernglas. Zur Angabe des realen Sehfelds sollte man wissen, dass sie den Ausschnitt in Winkelgraden angibt, der in einer Entfernung von tausend Metern überblickt werden kann. olympus-8x40-dps-i-classic-fernglas

Eine Angabe der Schärfentiefe ist ebenfalls anzutreffen. Sie ist direkt abhängig von der möglichen Vergrößerung der Ferngläser. Durch die Verwendung von Weitwinkelokularen kann die Schärfentiefe verbessert werden. Als gut werden die Ferngläser bewertet, deren Prismen und Linsen mit einer Beschichtung zur Vermeidung von Lichtreflexionen versehen sind.

Die anzutreffenden Preisspannen beim Fernglas

Die günstigsten Preise bringen die Operngläser mit. Einfache Varianten mit dreifacher Vergrößerung sind ab etwa zehn Euro erhältlich. Für hochwertige Theatergläser mit sechsfacher Vergrößerung, die sich auch bei geringen Lichtstärken nutzen lassen, sind Investitionen ab etwa zwanzig Euro notwendig. Wer sich noch dazu eine edle Optik gönnen möchte, sollte mit Preisen vierzig und 120 Euro rechnen.

Kompakte Taschenferngläser mit siebenfacher Vergrößerung bieten den Einstieg ab rund dreißig Euro. Für ein Fernglas für den Hobbyastronomen werden Preise ab etwa 200 Euro verlangt. Wer ein gutes Jagdfernglas mit Dioptrinkorrektur, UV-Schutz und einem großen Sehfeld mit serienmäßig mitgelieferter Tragetasche haben möchte, sollte Kosten ab etwa achtzig Euro aufwärts kalkulieren.

.