Kugelgrill Test 2018 - Welcher ist der beste?

Im Test 6 beliebte Kugelgrills . Unsere Empfehlung? Der Testsieger Weber 1351004 One-Touch.

1. Platz
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3. Platz
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Welchen Kugelgrill soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger Weber 1351004 One-Touch, dicht gefolgt von dem Outdoorchef 18.127.11 Ascona 570 und dem Rösle 25000. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um den passenden Kugelgrill zu finden.

weber-1351004-one-touch-kugelgrill
Testhit.de
1,2
sehr gut
  Feedback: ★★★★☆ 
(171) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • Großer Kessel und Deckel aus emailliertem Porzellan
  • einzigartiges One-Touch-System aus Edelstahl
  • Temperaturkontrolle
  • alle Griffe sind hitzeisoliert
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Testsieger

weber-1351004-one-touch-kugelgrill

Weber 1351004 One-Touch

Die Firma Weber hat vor über 60 Jahren das revolutionäre Konzept des Kugelgrills erfunden. Und dieses gewachsene Know-how ist in die Fertigung des One-Touch Premium geflossen. Der Grill wiegt rund zehn Kilogramm und verteilt sein … » Testsieger weiter lesen

Beste Kugelgrills im Test

outdoorchef-18-127-11-ascona-570-gasgrillOutdoorchef 18.127.11 Ascona 570

Gute Verarbeitung, einfache Montage
Der Gasgrill Ascona 570 kommt in einer stabilen Produktverpackung…

roesle-25000-kugelgrillRösle 25000

Einfache Montage
Gerade ausgepackt ist der Grill schon fast einsatzbereit. Die teilweise vormontierten…

weber-1251004-one-touch-kugelgrillWeber 1251004 One-Touch

Perfektes Grillergebnis für einen einzigartigen Genuss
Bereits der Zusammenbau klappt erfreulich…

landmann-0423-kugelgrillLandmann 0423

Preiswert eingekauft und schnell aufgebaut
Der Kugelgrill Landmann 0423 ist im Vergleich zu seinen…

landmann-31341-black-kugelgrillLandmann 31341 Black

Tolle Verarbeitung, Montage schnell und einfach
Der Landmann 31341 Black Pearl Holzkohle-Kugelgrill…

Kaufberatung - Worauf bei dem Kugelgrill achten?

Das Grillen gehört zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen während der warmen Jahreszeit. Und richtige Enthusiasten werfen ihren Grill sogar im Winter an – denn die Ergebnisse sprechen für sich: Gegrilltes Fleisch ist in den Augen vieler Gourmets einfach das Nonplusultra. landmann-0423-kugelgrillAngesichts der Vielfalt an Grill-Arten, Größen und -Systemen fällt die Wahl beim Kauf eines Grills jedoch nicht immer leicht. Besonders Kugelgrills jedoch haben sich in den vergangenen Jahren einen Platz ganz weit vorn auf der Beliebtheitsskala von Hobby- und Profiköchen erobert. Denn das darin zubereitete Grillgut ist besonders lecker. Beim Kauf eines Kugelgrills sollten allerdings einige Faktoren beachtet werden, um das für die eigenen Bedürfnisse passendste Modell zu finden.

Die Funktionsweise von Kugelgrills

Ein Kugelgrill macht nicht nur durch sein auffälliges Äußeres Eindruck: Er ist auch anders zu bedienen und liefert andere Ergebnisse, als offene Modelle wie beispielsweise klassische Rundgrills. Das liegt in der einzigartigen Funktionsweise dieser Geräte begründet: Nutzt man nämlich den Deckel und schließt so das brutzelnde Grillgut ein, so handelt es sich um ein so genanntes indirektes Grillen. Dabei wird die glühende Holzkohle zur Seite geschoben und unter dem Rost eine Tropfschale positioniert, die abtropfendes Fett oder auch Marinade auffängt. Damit wird verhindert, dass organische Bestandteile auf die Kohle tropfen. roesle-25000-kugelgrill

Ähnlich wie in einem Umluftofen werden durch diese Grilltechnik Temperaturen von 130 bis 220 Grad erreicht, die im geschlossenen Grill ständig um das aufgelegte Fleisch oder Gemüse herum zirkulieren. Die Luftzufuhr lässt sich bei den meisten Modellen durch einen Regler unter der Kugel dosieren. Dadurch bleibt alles schön saftig, Verbrennungen gehören der Vergangenheit an. Das Grillgut muss in der Regel nicht einmal gewendet werden während des Grillprozesses. Aufgrund dieser schonenden Zubereitung eignen sich Kugelgrills auch besonders für die Zubereitung von eher sensiblem Grillgut – wie Fisch oder Gemüse. Wer also in die Kohlen tropfendes Fett und die daraus entstehenden nicht ganz ungefährlichen Dämpfe vermeiden möchte, sollte zum Kugelgrill greifen.

Für wen eignet sich ein Kugelgrill?

Da das Grillen mit einem geschlossenen Kugelgrill sich also ein wenig von der Zubereitung von Steaks und Co. auf einem offenen Grill unterscheidet, sollten Kaufinteressenten sich dieser Unterschiede bewusst sein. Dabei muss beispielsweise auch bedacht werden, dass das Procedere bei einem Kugelgrill in den meisten Fällen durchaus etwas länger dauert als beim direkten Grillen mit einem offenen Grill.

Dafür lassen sich in diesen Geräten jedoch selbst dicke Fleischstücke superzart auf den Punkt grillen. Ein Kugelgrill ist deshalb für alle empfehlenswert, die im Grillen etwas mehr sehen, als das schnellstmögliche Erhitzen von Fleisch und Co.. landmann-31341-black-kugelgrillWer regelmäßig grillt und gern auch einmal die Bandbreite seiner gegrillten Speisen etwas erweitern möchte, ist mit dieser Art von Grill bestens bedient.

Natürlich lässt sich auch mit einem Kugelgrill bei Bedarf ganz klassisch, also direkt, grillen. Dazu muss einfach nur der Deckel entfernt werden – und schon liefert ein solches Modell ähnliche Grillergebnisse wie Rundgrill und Co..

Der Brennstoff für den Kugelgrill

Eine wichtige Entscheidung beim Kauf eines Kugelgrills ist auch die Art der Brennstoffversorgung. Dabei kann man sich entweder für Holzkohle oder Gas entscheiden. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.

Mit Holzkohle zu grillen, ist sozusagen die klassische Art des Grillens. Holzkohlegrills werden von vielen Kennern schon allein deshalb bevorzugt, weil sie dem Grillgut einen charakteristischen und einzigartigen rauchigen Geschmack verleihen. Das ist allerdings verbunden mit einer nicht unerheblichen Wartezeit vor der Benutzung des Geräts – denn nach dem Anfeuern braucht die Holzkohle naturgemäß einige Zeit, bis sie durchgebrannt ist und die optimale Glut erreicht hat.

Rund 20 bis 30 Minuten muss der Grillfan da schon in Kauf nehmen, bevor er mit der Zubereitung der Speisen loslegen kann. outdoorchef-18-127-11-ascona-570-gasgrillVerfeuert werden im Holzkohlegrill entweder Holzkohlestücke oder Briketts. Letztere benötigen aufgrund ihrer extrem komprimierten Form oftmals noch längere Zeit beim Anfeuern als reine Holzkohle.

Neben dem Geschmack spricht jedoch auch die relativ schlanke Ausrüstung für einen Holzkohlegrill. Transportable Modelle sind deshalb in den meisten Fällen auf die Verbrennung von Holzkohle ausgelegt.

Etwas umfangreicher kommt ein Gasgrill daher. Denn zusätzlich zum Grill und Rost benötigt er eine Gasflasche, die mit einem Schlauch angeschlossen wird, einen Brenner und ein integriertes System zur Verteilung der Wärme. Sein wichtigster Vorteil jedoch ist, dass ein Gasgrill nahezu sofort einsatzbereit ist, wenn er angeworfen wird – er braucht also keine Vorlaufzeit zum Anfeuern wie ein Holzkohlegrill.

Auch die fehlende Rauchentwicklung spricht sicher in den Augen vieler Grillexperten für diese Art von Grill – schließlich wird weder die eigene Grillgesellschaft noch der Nachbar gern von frisch entzündeten Holzkohleabgasen eingenebelt. weber-1351004-one-touch-kugelgrillAuch die Reinigung gestaltet sich bei einem Gasgrill unaufwendiger als bei einem Holzkohlemodell.

Vor allem große Grills werden zunehmend mit Gas betrieben – wer also regelmäßig viele Personen verköstigen möchte, sollte in diesem Bereich recherchieren. Allerdings ist auch zu bedenken, dass ständig für Gas-Nachschub gesorgt werden muss. Die Gasflaschen wiederum dürfen nur stehend und vor Wärmequellen aller Art geschützt gelagert werden. Im direkten Vergleich sind Gasgrills meist etwas teurer als Holzkohlegrills, da sie mehr Technik „unter der Haube“ haben.

Die richtige Größe und Ausstattung eines Kugelgrills

Damit der gewählte Kugelgrill weder zu klein noch zu überdimensioniert ist, sollte auf die zum eigenen Grill-Hobby passende Größe geachtet werden. So sind beispielsweise kleine, transportable Modelle bereits mit Rost-Durchmessern von um die 45 cm zu haben. Generell gilt: Anspruchsvolle Grillfans sollten erst ab einem Rostdurchmesser von 57 cm schauen. Denn bei dieser Größe kann sich die indirekte Hitze optimal entfalten und auch größere Fleischstücke können darauf problemlos zubereitet werden. weber-1251004-one-touch-kugelgrill

Zur Standartausrüstung eines Kugelgrills gehört neben der bojenartigen Kombination von Unterschale und Deckel natürlich ein passender Rost sowie eine Tropfschale und – im Falle eines Holzkohlegrills – eine Auffangschale für die Asche. Ebenfalls standardmäßig im Paket ist ein Gestell, auf welchem der kugelige Grill aufsitzt. Selbiges besteht in der Regel aus einer dreibeinigen Konstruktion, die an zwei Beinen mit Rädern ausgestattet ist, so dass der Grill leicht bewegt werden kann. Bei besonders elaboriert ausgestatteten Geräten ist dieses Gestell ein kompletter Grillwagen – inklusive Ablagen in verschiedenen Höhen.

Höherpreisige Modelle bringen darüber hinaus auch Seitenablagen für Grillgut und Werkzeug und integrierte Thermometer zur ständigen Überwachung der Grilltemperatur sowie einen Kaminzug für die noch bessere Belüftung mit. Einzelteile wie Thermometer, Deckelhalter, spezielle Aromapfannen oder Pizzableche für den Kugelgrill sind auch als Extra-Zubehör nachrüstbar.

Damit der Grill auch bei Wind und Wetter geschützt ist, empfiehlt sich darüber hinaus die Anschaffung einer Abdeckhaube, die das gesamte Gerät sicher umschließt. Kleinere Modelle kommen übrigens oftmals mit einer Tragetasche, in der sie für Lagerung und Transport sicher verstaut werden können.

Auch für die Reinigung der Kugelgrills empfiehlt es sich, spezielles Werkzeug anzuschaffen: Das umfasst vor allem eine zum Grill passende Bürste, mit der der Rost abgeschrubbt werden kann. Dazu wird selbiger vorher unter großer Hitze ausgebrannt – mit dem Abbürsten werden schließlich die letzten Rückstände entfernt.

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