Motoröl Test 2018 - Welches ist das beste?

Im Test 6 beliebte Motoröle . Unsere Empfehlung? Der Testsieger Castrol Edge SAE 5W-30.

1. Platz
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2. Platz
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3. Platz
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Welches Motoröl soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger Castrol Edge SAE 5W-30, dicht gefolgt von dem Liqui Moly 1137 Longtime 5 W-30 und dem Mobil 1 New Life 151048 0W-40. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um das passende Motoröl zu finden.

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Testhit.de
1,2
sehr gut
  Feedback: ★★★★¾ 
(1177) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • Gute Eigenschaften im Sommer und im Winter
  • Zuverlässiger Schutz Ihres Motors
  • Es muss nur wenig Öl nachgefüllt werden
  • Geringe Verunreinigung durch den Betrieb
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Testsieger

castrol-edge-sae-5w-30-motoroel

Castrol Edge SAE 5W-30

Das Motoröl überzieht die beweglichen Teile im Inneren des Motors mit einem dünnen Film. Dieser sorgt dafür, dass die Reibung erheblich abnimmt. So läuft der Motor sanft und erzeugt wenig Geräusche. Dies macht die Fahrt im Auto … » Testsieger weiter lesen

Beste Motoröle im Test

liqui-moly-1137-longtime-5-w-30-motoroelLiqui Moly 1137 Longtime 5 W-30

Das hochwertige Motoröl Liqui Moly 1137 Longtime 5 W-30
Das Motoröl hat eine sehr wichtige Funktion…

mobil-1-new-life-151048-0w-40-motoroelMobil 1 New Life 151048 0W-40

Die Entscheidung liegt klar auf der Hand
Das Motorenöl Mobil 1 New Life 0W-40 eignet sich bestens…

opel-gm-5w-30-dexos2-5w30-motoroelOPEL GM 5W-30 dexos2 5W30

Verwendbar im Langstreckenbetrieb mit Transporter
Als das Motoröl geliefert wurde, war an unserem…

castrol-edge-fst-5w-30-motoroelCastrol Edge FST 5W-30

Die perfekte Lösung
Die Fluid Strength Technology macht das Motorenöl Castrol Edge FST 5W-30 zu…

liqui-moly-3707-top-tec-4200-motoroel-5-w-30Liqui Moly 3707 Top Tec 4200

Eine lange Lebensdauer für den Motor
Mit dem Produkt Top Tec 4200 5W-30 ist dem deutschen Unternehmen…

Kaufberatung - Worauf bei dem Motoröl achten?

In der heutigen Zeit ist es den meisten Fahrzeughaltern gar nicht mehr möglich, selbst einen Ölwechsel durchzuführen. Trotzdem ist es erforderlich, immer Motoröl parat zu haben. Der Ölstand sollte regelmäßig kontrolliert werden. Im Bedarfsfall muss immer Motoröl zum Nachfüllen vorhanden sein. Es ist äußerst riskant, mit einem zu geringen Ölstand zu fahren. Dadurch wird die notwendige Schmierung der beweglichen Teile im Motor nicht mehr gewährleistet. Die Folge davon ist ein hoher Verschleiß oder sogar ein kostspieliger Motorschaden.

Motorblock mit Öl befüllen

Die Viskosität bestimmt wie dickflüssig das Motoröl ist

Keiner sollte deshalb so lange mit dem Nachfüllen von Motoröl warten, bis die Kontrollleuchte aufleuchtet. Sollte sie während der Fahrt aufleuchten, muss das Fahrzeug sofort abgestellt werden. In den Baumärkten oder auch im Zubehörhandel für Autos stehen unzählige Motoröle zum Verkauf. Da stellt sich für viele Menschen die Frage, welches Öl es sein sollte. Es ist nicht empfehlenswert, einfach das günstigste Öl zu kaufen. Das Motoröl muss zum Motor passen. Die genaue Spezifikation erfährt der Fahrzeughalter in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs. Ein Blick in dieses Dokument lohnt sich.

Viskosität: Das A und O!

Auf jedem Motorölbehälter finden sich Angaben zur Viskosität. Die Viskosität bezeichnet der Zähflüssigkeit des Öls. Jedes Motoröl hat die Eigenschaft, bei Erwärmung dünnflüssiger zu werden. Deshalb muss im Sommer aufgrund der höheren Temperaturen ein anderes Motoröl benutzt werden, als im Winter. Die Viskositätsklassen reichen von 0 bis 50. Je niedriger dieser Wert ist, desto dünnflüssiger ist das Öl.

Motorblock Innenansicht

Das Öl schützt das Herz jeder Maschine – Den Maschinenblock

Deshalb sind alle Öle mit einer Viskosität zwischen 0 und 15 Winteröle. Diese sind zusätzlich mit einem W hinter der Viskositätsklasse gekennzeichnet. Alle anderen Öle sind Sommeröle. In Regionen mit hohen Temperaturen sollte im Sommer ein Motoröl mit der Viskositätsklasse 50 verwendet werden. Das ist hauptsächlich in südeuropäischen Ländern der Fall. Nur so wird der Motor ausreichend geschmiert.

Ein dünnflüssiges Öl wäre nicht geeignet. Im mitteleuropäischen Raum werden für die Sommermonate Motorenöle mit einer Viskosität von 30 verwendet. Im skandinavischen Raum reichen Öle mit einer Viskosität von 20 aus. Es ist also immer darauf zu achten, in welcher Region mit dem Auto gefahren wird. Das sollte auch bei Fahrten in den Urlaub berücksichtigt werden.

5w40, 15w40, 5w40 und co.

Grundsätzlich wird zwischen vier Motorölsorten unterschieden. Neben dem mineralischen Motoröl gibt es noch halbsynthetisches, vollsynthetisches und das sogenannte Longlife-Motoröl. Mineralische Motoröle basieren auf Erdöl. In Raffinerien wird es so aufbereitet, dass es im Motor verwendet werden kann. Viele ältere Fahrzeuge kommen mit diesem Motoröl gut zurecht. Für neuere Motoren ist es eher ungeeignet. In modernen Motoren ist halbsynthetisches oder vollsynthetisches Motoröl zu verwenden.

Der Vorteil dieser Öle liegt in der geringen Rußbildung. Insbesondere moderne Motoren reagieren auf die Ablagerungen von Ruß mit einer deutlichen Leistungsminderung. Gleichzeitig steigen der Kraftstoffverbrauch und die Abgasbelastung an. Synthetische Motoröle haben zudem verbesserte Schmiereigenschaften. Insbesondere bei leistungsstarken Motoren ist dieser Vorteil enorm wichtig. Einige Fahrzeughersteller schreiben auch die Nutzung vom sogenannten Longlife-Öl vor. Dieses Motoröl ist für alle Autos vorgeschrieben, die eine automatische Inspektionskontrolle haben.

Motoröle im Regal

Die Auswahl ist riesig

Wird in solchen Motoren ein anderes Motoröl verwendet, funktioniert die Inspektionskontrolle mitunter nicht mehr korrekt. Den Longlife-Motorölen werden zusätzliche Substanzen, sogenannte Additive, beigemischt. Diese verbessern nicht nur die Schmierung, sondern verhindern auch Korrosion. Ist aber gerade kein entsprechendes Longlife-Motoröl zur Hand, kann im Notfall auch ein anderes Öl benutzt werden. Die Betonung liegt hier aber auf Notfall. In einem Notfall ist ein ungeeignetes Motoröl immer noch besser als ein zu geringer Ölstand.

Mehrbereichsöle sind am besten geeignet

Die typischen Einbereichsöle, wie oben beschrieben, kommen heutzutage nur noch selten zum Einsatz. Im Motorsport oder auch bei Vielfahrern, die ohnehin zweimal jährlich einen Ölwechsel durchführen lassen, finden die Einbereichsöle noch Anwendung. In den meisten Fällen werden aber Mehrbereichsöle verwendet. Diese können aufgrund der Zusammensetzung zu jeder Jahreszeit genutzt werden.

motoroel-fließt-aus-behaelter

Eine typische Bezeichnung für ein Mehrbereichsöl ist 5W-40. Dieses Motoröl vereint die Eigenschaften eines Winteröls mit einer Viskosität von 5 mit den Eigenschaften eines Sommeröls mit der Viskosität 40. Der Vorteil dieser Mehrbereichsöle liegt darin, dass sie über einen langen Zeitraum hinweg genutzt werden können. Der Motor wird bei jeder Temperatur ausreichend geschmiert. Motorschäden sind deshalb auch nicht bei hohen oder niedrigen Temperaturen zu befürchten.

Obwohl diese Mehrbereichsöle theoretisch über mehrere Jahre hinweg genutzt werden könnten, sollte dies nicht geschehen. Jedes Motoröl unterliegt auch gewissen Alterungserscheinungen. Deshalb sollten auch alle Autofahrer, die nur wenige Kilometer im Jahr fahren, jährlich einen Ölwechsel durchführen lassen. Dadurch wird die Lebensdauer des Motors deutlich erhöht.

Das Besondere an Longlife-Motorölen

Das Longlife-Motoröl ist ein Hightech Produkt. Es besteht aus hochwertigen Substanzen, die für eine ausgezeichnete Schmierung sorgen. Ein solches Öl behält über den gesamten Temperaturbereich, den ein Motor ausgesetzt ist, ein gleichmäßiges Fließverhalten. Das ist für den Motor optimal. Es ist zudem mit Additiven versehen, die eine Alterung des Öls verhindern, oder zumindest verzögern.

Des Weiteren bindet es die feinen Metallpartikel, die beim Betrieb des Motors ufgrund des Abriebs entstehen. Im Zweifelsfall sollte deshalb immer ein solches Longlife-Motoröl verwendet werden. Das gilt zumindest für moderne Fahrzeuge. Für Oldtimer und Youngtimer ist es hingegen nicht immer die beste Wahl. Die Motoren dieser Fahrzeuge sind so konzipiert, dass sie am besten mit mineralischen oder auch halbsynthetischen Ölen am besten zurechtkommen.

Auf den Behältern der Longlife-Motoröle befinden sich Aufkleber, auf denen die Freigaben der Autohersteller zu finden sind. Darauf sollte beim Kauf geachtet werden. Das gilt insbesondere während der Garantiezeit. Wird in dieser Zeit ein Motoröl genutzt, dass vom Hersteller nicht freigegeben wurde, kann der Garantieanspruch verloren gehen.