Poliermaschine Test 2018 - Welche ist die beste?

Im Test 3 beliebte Poliermaschinen . Unsere Empfehlung? Der Testsieger TecTake Poliermaschine.

1. Platz
tectake-poliermaschine-poliermaschine
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Test
2. Platz
alpin-83073-akku-poliermaschine
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3. Platz
cartrend-30163-akku-polliermaschine
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Test

Welche Poliermaschine soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger TecTake Poliermaschine, dicht gefolgt von der Alpin 83073 Akku und der Cartrend 30163 Akku. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um die passende Poliermaschine zu finden.

tectake-poliermaschine-poliermaschine
Testhit.de
1,2
sehr gut
  Feedback: ★★★¼☆ 
(86) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • 1500 Watt leistungsstarker Motor
  • 0 bis 3000 U/min
  • Scheibendurchmesser bis 180mm
  • Klettfixverschluss
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Testsieger

tectake-poliermaschine-poliermaschine

TecTake Poliermaschine

Gleich bei der ersten Verwendung fällt auf, welche enorme Leistung die Poliermaschine TecTake aus 1500 Watt Motorleistung entwickelt. Beim Auftrag des Schutzwachses mit dem Polierschwamm aus dem Zubehör fällt dies noch nicht so … » Testsieger weiter lesen

Beste Poliermaschinen im Test

alpin-83073-akku-poliermaschineAlpin 83073 Akku

Eine Poliermaschine auch für den Einhandbetrieb
Die Alpin 83073 scheint in ihrer Baugröße die…

cartrend-30163-akku-polliermaschineCartrend 30163 Akku

Eine hochwertige Alternative zum 220-Volt-Betrieb
Angesichts der Größe von Poliermaschine mit Kabelanschluss…

Kaufberatung - Worauf bei der Poliermaschine achten?

Welche ist die richtige Poliermaschine, damit der Lack glänzt? Welcher Autofahrer möchte nicht, dass sein Fahrzeug immer sauber und gepflegt aussieht. Die größte sichtbare Fläche ist dabei die Karosserie und ihre Lackierung sagt viel über den Aufwand aus, den der Besitzer betreibt.

Auto polieren

Mit einer Poliermaschine wird die Autopolitur zum Kinderspiel

Zweimal im Jahr, einmal im Herbst vor der Winterperiode und einmal im Frühjahr vor der Fahrsaison, greifen viele Autobesitzer deshalb zu Hartwachsen, Polituren und zum Schwamm. Das Ergebnis ist oft ernüchternd, denn der verblasste Lack ist nicht wieder so zum Hochglanz erblüht, wie dies angestrebt worden war. Es kann aber auch sein, dass sich Schlieren und Wolken auf der Fläche gebildet haben, die anscheinend in den Lack eingedrungen sind.

Die Ursachen dazu liegen einerseits im ungeeigneten Poliermaterial. Meist ist aber auch die nicht korrekt ausgeführte Arbeitstechnik daran schuld. Sie ist von Hand schweißtreibend und kräftezehrend. Deshalb wird sie mit jedem weiteren Karosserieteil nur noch unzureichend ausgeführt, wenn die Kräfte schwinden und der Rücken schmerzt.

Abhilfe bringt eine Poliermaschine, denn sie nimmt jedem Autoliebhaber einen großen Teil der körperlichen Belastung beim Polieren ab. Sie arbeitet aber auch gründlicher, als dies mit Muskelkraft möglich ist. Voraussetzung ist jedoch, dass ihre Benutzer die geeignete Maschine verwenden und dass sie diese richtig handhaben.

Die richtige Maschinentechnik für den Laien und für den Profi

Poliermaschinen unterscheiden sich bereits hinsichtlich ihrer verwendeten Technik in zwei Hauptgruppen. Dies sind einerseits die Poliermaschinen mit Exzenterpolierfunktion und andererseits die Rotationspoliermaschinen.

Autopolitur mit einer Poliermaschine

Nicht nur schneller sondern liefert auch ein besseres Polierergebnis

Benutzer, die nur ein- bis zweimal im Jahr zu ihrer erworbenen Poliermaschine greifen, kommen mit einer Exzenterpoliermaschine meist besser zurecht. Der Polierteller dieser Maschinen führt eine rotierende Bewegung aus und poliert dabei aber auch mit leicht aus dieser Kreisbahn ausbrechenden, seitlichen Bewegungen. Dabei wird der Bewegungsablauf der Polierung von Hand nachvollzogen und Ungeübte erzielen damit ein gleichmäßigeres Polierergebnis. Der Nachteil dieser Maschinen besteht darin, dass sie niemals den Hochglanz einer Rotationspoliermaschine erreichen.

Poliermaschinen mit Rotationspolierfunktion führen nur eine kreisende Rotation aus. Dabei verteilen sie das Poliermittel intensiver und wirken gezielter auf die Poren im Lack ein. Im zweiten Arbeitsgang, wenn das Poliermittel hochglanzpoliert wird, arbeiten sie ebenfalls gezielter und die Maschinenführung kann besser an den Polierprozess angepasst werden. Ungeübte können dabei jedoch erheblichen Schaden am Lack bis hin zur Zerstörung anrichten. Deshalb benötigt die Arbeit mit einer Rotationspoliermaschine einen gewissen Lernprozess, der möglichst an einer sonstigen Lackfläche ausgeführt wird. Das Gefühl der richtigen Führung des Schleiftellers und bezüglich des aufgewendeten Drucks lässt sich jedoch relativ schnell erlernen.

Welche technischen Parameter sind wichtig beim Kauf?

Poliermaschinen arbeiten mit langsamen Rotationsgeschwindigkeiten. Drehzahlen zwischen 300 und 600 U/min sind völlig ausreichend, um ein ausgezeichnetes Polierergebnis zu erzielen. Im Gegenteil – zu hohe Drehzahlen können zum Verbrennen des Lacks oder zur Hologrammbildung führen. Manche Poliermaschinen haben eine ähnliche Bauform wie ein Winkelschleifer, der mit viel höheren Drehzahlen arbeitet. Eine solcher Winkelschleifer darf keinesfalls zum Polieren verwendet werden. Bei Exzenterpoliermaschinen ist in der Beschreibung eine zweite Kennzahl zwischen 6.000 und 10.000 angegeben. Diese Zahl bezieht sich auf den Exzenterhub und sollte bei circa 8.000 liegen.

Die dritte Kennzahl bezieht sich auf den Energieverbrauch. Zahlreiche Tests haben ergeben, dass niedrigpreisige Poliermaschinen ihr Polierergebnis auf Kosten eines bis zu dreifach höheren Energieverbrauchs erzielen. Bei Motorleistungen zwischen 500 und 1300 Watt der verschiedenen Produkte ist dies ein wesentlicher Kostenfaktor beim häufigen Gebrauch.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Länge des Anschlusskabels. Maschinen im Niedrigpreissektor haben meist nur ein Kabel von ein bis zwei Metern Länge. Bei der Polierarbeit lässt es sich nicht vermeiden, dass ein Verlängerungskabel mit seiner Kupplung auf dem Lack aufliegt. Das lenkt von der Arbeit ab und kann mit einem vier Meter langen Anschlusskabel an Profimaschinen vermieden werden.

Leichte Handhabung beflügelt die Polierarbeit

Bereits beim Zusammenbau der Poliermaschine wird sichtbar, welchen Vorteil die Poliermaschinen von Markenherstellern mit sich bringen. Bei einfachen Maschinen ist sogar das Anschrauben des Haltegriffes mit einem wesentlichen Aufwand verbunden. Bei einer hochwertigen Maschine wird der Griff wie bei einem Winkelschleifer angeschraubt und ist für Links- und Rechtshänder wahlweise variierbar.

Einfache Poliermaschinen sind oftmals mit bis zu 2 kg sehr leicht. Ihre Hersteller werben mit diesem Vorteil. Bei der Polierarbeit erweist sich dieses geringe Gewicht jedoch als Nachteil, denn der Benutzer muss wesentlich mehr Druck auf den Polierteller der Maschine ausüben. Das führt zur schnelleren Ermüdung und beim Dach eines hohen Vans beispielsweise ist diese erforderliche Druckausübung fast unmöglich. Profimaschinen wiegen circa 3 kg. Dieses höhere Gewicht erleichtert die Handhabung, denn die Maschine erzeugt bereits durch ihr Eigengewicht einen zufriedenstellenden Druck.

Manche Hersteller gestalten das Gehäuse ihrer Maschinen wenig ergonomisch. Auch hier sind es wieder die niedrigpreisigen Maschinen, die oftmals ein viel zu breites Griffstück haben und deshalb Schmerzen in der Führhand provozieren. Deshalb ist es immer günstig, vor dem Kauf verschiedene Maschinen in den Händen zu halten. Ein Poliergang auf Probe ist zwar nur selten möglich. Aber bereits das Gefühl in der Hand vermittelt einen Eindruck, ob die Maschine leicht handhabbar ist.

Die Größe des Poliertellers entscheidet

Laien lassen sich oftmals zu dem Gedankengang vermeiden, dass ein großer Polierteller günstig für einen schnellen Arbeitsfortschritt und für eine gleichmäßig polierte Fläche ist. Genau das Gegenteil ergibt sich jedoch in der Praxis.

Polierkopf

Die Größe des Polierkopfs ist wichtig

Das Idealmaß des Poliertellers liegt zwischen 125 und 135 Millimetern Durchmesser. Dann kann die Poliermaschine sicher, gleichmäßig und exakt auf dem Lack geführt werden. Manche Schleifteller sind 180 Zentimeter im Durchmesser. Eine solche Maschine lässt sich nur mit einem erheblichen Kraftaufwand führen und neigt zum Ausbrechen aus dem Rotationsverlauf. Durch den großen Schleifteller wird aber auch ein erheblicher Teil der Lackoberfläche verdeckt und das Schleifergebnis kann während der Arbeit nicht kontrolliert werden.

Die Größe des Poliertellers hat aber auch Auswirkung auf die Drehzahl der Maschine. Beim Kauf einer leistungsfähigen Maschine sollten ihre späteren Benutzer deshalb auch auf eine elektronische Lastregelung achten. Solche Maschinen besitzen ohnehin meist zwei Drehzahlstufen. Die integrierte elektronische Regelung sorgt aber auch dafür, dass die Drehzahl bei hoher Belastung konstant bleibt. Nur so kann ein gleichmäßiges Polierergebnis erzielt werden.

Ohne hochwertiges Werkzeug gibt es keinen Erfolg

Exzenterpoliermaschinen und Rotationspoliermaschinen sind beim Kauf fast immer mit einem Polierpad aus Lammfell und einem Polierschwamm ausgestattet. Beide werden mit ihrer innenliegenden Klettoberfläche auf dem Polierteller befestigt. Bei der Polierarbeit übernimmt dieser Klettbelag die Kraftübertragung. Es ist deshalb ratsam, im Geschäft das Anbringen dieser Beläge auszuprobieren.

Polieraufsätze

Verschiedene Polieraufsätze für alle Polier-Aufgaben

Ein zu leicht sitzender Belag kann beim Arbeitsgang abreißen und der nunmehr bloße Polierteller beschädigt den Lack. Deshalb gilt, dass lieber etwas mehr Kraftaufwand beim Wechsel des Polierpads erforderlich sein kann. Die Wirkungsweise der Polierpads kann selbstverständlich beim Kauf nicht getestet werden. Eine gleichmäßige, weiche Oberfläche des Lammfells wird jedoch bereits mit der Handfläche erkannt. Auch hier gilt, dass Billigfabrikate, vor allem die Schwämme, schneller brüchig werden und reißen als ein Qualitätsfabrikat.

Jede Arbeit kann nur so erfolgreich sein, wie das verwendete Werkzeug dies zulässt. Zugunsten eines hochglänzenden Autolackes ohne Schlieren und Wolken darf die Investition deshalb nicht im Niedrigpreissektor liegen.