Stativ Test 2018 - Welches ist das beste?

Im Test 6 beliebte Stative . Unsere Empfehlung? Der Testsieger Manfrotto 055XPROB Pro.

1. Platz
manfrotto-055xprob-pro-stativ
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2. Platz
cullmann-alpha-2500-stativ
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3. Platz
cullmann-primax-190-stativ
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Welches Stativ soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger Manfrotto 055XPROB Pro, dicht gefolgt von dem Cullmann ALPHA 2500 und dem Cullmann PRIMAX 190. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um das passende Stativ zu finden.

manfrotto-055xprob-pro-stativ
Testhit.de
1,2
sehr gut
  Feedback: ★★★★½ 
(200) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • schickes Stativ aus schwarzem Aluminium
  • leichtgängige Schnellverschlüsse
  • Mittelsäule lässt sich kippen
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Testsieger

manfrotto-055xprob-pro-stativ

Manfrotto 055XPROB Pro

Die Beine und die Mittelsäule des Manfrotto 055XPROB bestehen aus schwarz lackiertem Aluminium und machen bereits auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Stativ wird dadurch zum echten Hingucker, mit dem man garantiert … » Testsieger weiter lesen

Beste Stative im Test

cullmann-alpha-2500-stativCullmann ALPHA 2500

Ultraleicht und kompakt
Das Cullmann ALPHA 2500 ist ein klassisches Dreibeinstativ, welches lediglich…

cullmann-primax-190-stativCullmann PRIMAX 190

Schnelle Bedienbarkeit für viel Fotofreude
Wer als Fotograf ständig mit dem Stativ hantiert, verpasst…

hama-star-61-stativHama Star 61

Leichtgewicht und schnell verstaut

Fotostative gibt es von ganz leicht bis sehr schwer. Sicherlich…

mantona-scout-stativMantona Scout

Stabiler Stand für scharfe Bilder

Unabhängig von Situation oder fotografischen Aufgabe wird von…

hama-tischstativHama Tischstativ

Bequem zu transportieren
Wer Aufnahmen ohne Verwacklungen machen möchte oder sich selbst aufnehmen…

Kaufberatung - Worauf bei dem Stativ achten?

Jeder Mensch hat nur zwei Füße und steht fest auf dem Boden, die Frage stellt sich also, wieso benötigt ein Stativ drei Füße zum Stehen? Die Frage lässt sich relativ leicht beantworten: Der Mensch übt in jeder Sekunde einen Gewichtsausgleich durch, den man normalerweise nicht mehr wahrnimmt. Für einen absolut festen Stand könnte auch der Mensch ein drittes Bein gebrauchen. hama-star-61-stativDas ist einer der Punkte, wieso ein gemachtes Foto ohne Stativ in manchen Situationen verwackelt und unscharf ist.

Genau dieser Missstand lässt sich mit einem Stativ hervorragend ausmerzen. Dabei gibt es unterschiedliche Stative mit unterschiedlichen Qualitäten. Kugelkopfneiger mit Drehverschluss oder Klemmen sind unterschiedliche Systeme, die absolut unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Je nach Anwendung und Budget sollte also ein passendes Stativ ausgesucht werden, das zu den jeweiligen Anforderungen passt.

Der Kugelkopfneiger

Stative mit einem Kugelkopfneiger sind klein. Leicht, handlich und können durch den Kugelkopf schnell und problemlos in alle Richtungen verstellt und arretiert werden. Ein leichtes Stativ ist vermeintlich ein guter Begleiter. Doch Achtung: Für gute und wackelfreie Fotos kann ein leichtes Stativ schnell zu einem Hindernis werden. Ist das Stativ zu leicht und zu instabil, wackelt es „bei jeder Gelegenheit“.

Die meisten Kugelköpfe mit Drehverschluss neigen leider dazu, zu verrutschen und sich zu bewegen. cullmann-alpha-2500-stativEine Spiegelreflexkamera ist auf einem solchen Stativ in extremen Situationen absolut ungeeignet, da selbst der Spiegelschlag Vibrationen auslöst, die ein Foto bei etwas längerer Belichtung zum Wackeln und Verrutschen bringt. Und das sollte ja eigentlich das Ziel des Statives sein, für längere Belichtungszeiten die Kamera ruhig zu halten.

Das Klemmstativ

Klemmen sind grundsätzliche eine gute Sache in puncto Stativauswahl. Sie arretieren die Kamera genau dort, wo sie hin soll. Ein etwas höheres Gewicht ist für ein Stativ wertvoll und kann Vibrationen damit unterdrücken oder gar ganz vermeiden. Leider sind die schwereren Stative preislich höher angesiedelt, professionelle Stative sind fast nicht mehr reisetauglich, da sie groß, schwer und unhandlich sind.

Ob Cullmann, Manfrotto oder Mantona – jeder kocht hier sein eigenes Süppchen, was die Zusammensetzung der Komponenten angeht wie Material, Größe, Stabilität usw. Jeder muss sich also intensiv mit dem Thema auseinandersetzen, um sein geeignetes Stativ zu finden. Das ist letztlich auch abhängig von der Kamera, die man verwendet. Eine Spiegelreflexkamera oder gar Mittelformatkamera ist größer und schwerer als eine FourThird-Kamera oder eine Systemkamera ohne Spiegelschlag.

Hoch hinaus

Natürlich lassen sich gute Stative in viele Höhen perfekt einstellen. manfrotto-055xprob-pro-stativJe nach Größe des Kameramanns und der Anwendung sind unterschiedliche Arbeitshöhen von Vorteil. Doch nicht immer ist die größtmögliche Distanz von klein auf groß ideal. Im Gegenteil: Eine weit ausgefahrene Mittelsäule kann wiederum für schlechte Fotos sorgen und einem damit den Spaß verderben.

Auch hier gilt: Die Standfestigkeit in jeder Lage ist allem anderen vorzuziehen. Die meisten Stative werden inzwischen aus festem und sehr leichtem Carbon hergestellt, doch auch Modelle aus Aluminium haben so ihre Vorteile. Für den normalen Gebrauch sollte die Mittelsäule also nicht allzu sehr ausgefahren werden müssen, damit die Ergebnisse moderat bleiben.

Kaufberatung für gute Stative

Stative haben also so ihre Eigenarten, die es zu beachten gilt. Weitere positive Eigenschaften von guten Stativen sind die auswechselbare Schnellkupplungsplatte, eine regelbare Panorama-Achse und einen Schutz gegen Absturz im Moment des Ablösens der Platte. Neopren ummantelte Stativbeine im Falle von Carbon und Aluminium helfen im Winter unangenehme Temperaturen an den Händen in Kauf nehmen zu müssen und verhindern in extremen Fällen gar das Anfrieren.

Bei Carbonstativen ist das Neopren ein zusätzlicher Schutz gegen Stöße und spitze Gegenstände, da das Material sehr anfällig dagegen ist. cullmann-primax-190-stativGroße Arretierknöpfe helfen dabei, auch im Winter mit Handschuhen effektiv zu arbeiten. Die Holme, also die Stativbeine müssen standfest und gut fixierbar sein.

Film ab, Kamera läuft!

Gerade, wenn mit dem Stativ Filmaufnahmen entstehen sollen, ist ein fester Stand unabdingbar. Während einer Sequenz darf das Stativ weder verwackeln, noch zur Seite rutschen. Mit entsprechenden und verstellbaren Füßen kann auch ein unebener Untergrund mit Leichtigkeit nivelliert werden. Gerade kleinere Köpfe sind dafür in aller Regel ungeeignet und sollten für Filmaufnahmen nicht verwendet werden.

Hier lohnt sich die Investition in ein gutes und sicheres System mit guter Arretierung. Zweiwege-Neiger sind beispielsweise vorteilhaft, um Motive flüssig und sauber zu verfolgen. Schwere Stative sind hier absolut vorzuziehen, auch wenn die Bewegungsfreiheit leidet. Vanguard bietet beispielsweise mit dem Abeo Plus ein Schwergewicht an, das in dieser Disziplin absolut punkten kann. hama-tischstativ

Die Füße sind derart kräftig ausgelegt, dass es überall festen halt findet und Vibrationen geradezu verschluckt. Der Stativkopf ist füllig und stabil und für Film- und Spiegelreflexkameras geradezu ideal. Eine zweite Panorama-Achse übertrifft dabei noch die Anforderungen an ein gutes Stativ.

Einpacken, Auspacken, los geht´s

Das Packmaß eines Statives ist nicht immer unerheblich. Ein Stativ wird nämlich nicht nur im Studio verwendet, sondern in aller Regel am Ort des Geschehens. Und das kann an den unterschiedlichsten Orten sein und meistens gerade dort, wo man nicht so ohne Weiteres hinkommt. Da ist es nur von Vorteil, wenn ein Stativ klein und leicht ist, damit man es problemlos mitführen und schnell aufbauen kann.

Niemand möchte bei einer Bergtour oder Safari ein langes und schweres Gestell auf dem Rücken tragen, sondern etwas zum Einklappen oder Zusammenschieben in den Rucksack stecken. Hier muss also exakt der Leistungs- und Nutzungsfaktor abgewogen werden, um ideale Ergebnisse zu bekommen. Das beste Stativ ist nicht in jeder Situation das Beste – und umgekehrt ist ein günstiges Stativ nicht immer die schlechteste Wahl.

Ein wirkliches Allrounder-Stativ gibt es fast nicht, doch die großen Hersteller bemühen sich, soweit es geht, Stative für jeden Gebrauch anzubieten. Hier gilt es nochmalig, Vorsicht walten zu lassen: Ein Stativ, welches jede Situation beherrschen will, ist ganz sicherlich in jeder einzelnen Disziplin nur Mittelmaß.

Manchmal darf es etwas mehr Stativ sein

Stabilität und Gewicht schließen sich nicht immer gegenseitig aus. mantona-scout-stativGrundsätzlich sollte man aber zu mehr Stativ und mehr Gewicht neigen. Wenn es um gekonnte Aufnahmen geht, zeigen sich schwere Stative als echte und gute Begleiter. Aufnahmen, wie zum Beispiel beim Skaten oder Surfen, werden ohnehin mit anderen Techniken gefilmt und fotografiert (zum Beispiel Steady-Cam) und gehören daher in ein anderes Genre.

Für alles Bodenständige sind stabile Stative ein Segen. Als Tipp: Für den Outdoor-Einsatz sollte daher immer das schwerste Stativ gewählt werden, was in dieser Situation möglich ist. Die Arretierungen müssen selbstverständlich hervorragend funktionieren, damit die Aufnahmen nicht unscharf werden. Für extreme Situationen sollte dann erst auf leichte und superleichte Stative zurückgegriffen werden.

Mit einigen Tricks bekommt man auch damit zufriedenstellende Aufnahmen hin und ist in diesen Momenten dann für jede (Stand-)Hilfe dankbar. Das sind dann auch die Situationen, in denen bereits ein einbeiniges Stativ eine Hilfe sein kann. Der Umgang damit muss jedoch erst erlernt werden, da man nicht automatisch wackelfreie Fotos und Videos damit machen kann.

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