Stereoanlage Test 2018 - Welche ist die beste?

Im Test 5 beliebte Stereoanlagen . Unsere Empfehlung? Der Testsieger Panasonic SC-HC38EG-K Micro.

1. Platz
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Welche Stereoanlage soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger Panasonic SC-HC38EG-K Micro, dicht gefolgt von der Philips MCM2000/12 und der Panasonic SC-PM04EG-S Micro. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um die passende Stereoanlage zu finden.

panasonic-sc-hc38eg-k-micro-stereoanlage
Testhit.de
1,2
sehr gut
  Feedback: ★★★★☆ 
(86) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • integrierter CD-Player
  • UKW-RDS-Tuner
  • 40 Watt Leistung der Lautsprecher
  • Bluetooth
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Testsieger

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Panasonic SC-HC38EG-K Micro

Da immer mehr begeisterte Musikfans auch auf ihrem Mobiltelefon Songs gespeichert haben, die sie dann und wann in hoher Qualität hören möchten, ist der Dockingport für das aktuelle iPhone 5 ein durchaus zeitgemäßes Feature. Hinzu … » Testsieger weiter lesen

Beste Stereoanlagen im Test

philips-mcm200012-stereoanlagePhilips MCM2000/12

Die Philips MCM2000/12 liegt preislich an der Untergrenze von Kompaktanlagen, bietet aber dennoch…

panasonic-sc-pm04eg-s-micro-stereoanlagePanasonic SC-PM04EG-S Micro

Gutmütiges CD-Laufwerk
Obwohl es heutzutage im Grunde absolut typisch ist, dass man seine Musiksammlung…

dual-vertical-150-stereoanlageDual Vertical 150

Viele Interaktionsmöglichkeiten
Durch die zahlreichen digitalen Eingänge bietet die Anlage viele…

philips-dcm2020-stereoanlagePhilips DCM2020

Bassreflex-Lautsprechersystem und Dynamic Bass Boost für tiefe und dynamische Bässe
Trotz ihrer…

Kaufberatung - Worauf bei der Stereoanlage achten?

Ob Mozart, Bob Dylan, Robbie Williams oder Marilyn Manson, Musik weckt Emotionen und bewegt die Gemüter der Menschen. Daher verwundert es nicht, dass die Musikindustrie jährlich Milliarden von Dollar umsetzt, denn Menschen sind bereit, viel Geld für ihre Musik auszugeben – dabei buhlen nicht nur die verschiedenen Plattenlabels und Künstler um die Gunst der Musikliebhaber, auch die Hersteller diverser Hifikomponenten wollen am Ende den Verbraucher davon überzeugen, dass ihr Produkt die beste Wahl ist, um Klangwelten genießen zu können, die keinen Vergleich kennen. panasonic-sc-pm04eg-s-micro-stereoanlage

Eine kleine Kompakte oder lieber viele kleine Schmankerl?

Wer sich eine Stereoanlage kaufen möchte, steht zuerst vor der Wahl, ob er sein neues System aus verschiedenen Einzelkomponenten selbstständig zusammenstellen will, oder ob er eine Kompaktanlage kaufen möchte, bei der alle Komponenten in einem einzigen Gerät integriert sind. Einzelkomponenten bieten den Vorteil, dass man nur in jene Bausteine Geld investieren muss, die man tatsächlich benötigt.

Wer beispielsweise selten Radio hört, will nicht unbedingt in einen hochwertigen integrierten Tuner investieren, der ohnehin nur ungenutzt sein Dasein fristet. Zudem kann man bei einer Anlage, die aus separaten Geräten zusammengestellt wird, mehr Einfluss nehmen auf die Qualität der einzelnen Komponenten. Vinylfreunde, welche auf die gute alte Schallplatte vertrauen, wollen beispielsweise wahrscheinlich ihr Geld lieber in einen hochwertigen Plattenspieler investieren, während der CD-Player im Gegenzug etwas günstiger ausfallen darf.

Wer sich im Laden eine Kompaktanlage kauft, hat deutlich weniger Entscheidungsfreiheiten, sondern er muss nehmen, was er bekommt. dual-vertical-150-stereoanlageEin großer Vorteil von Kompaktanlagen ist hingegen, dass der Verbraucher nicht viel Aufwand investieren muss, um sich ein System zusammenzustellen. Ein Besuch im Laden, ein wenig Recherche, und man hat innerhalb von ein paar Tagen eine schicke, optisch ansprechende Stereoanlage in den eigenen vier Wänden stehen, die zumeist mit eleganten Designerboxen aufwarten kann, viele Funktionen bietet, wenig Platz in Anspruch nimmt und eine Soundqualität liefert, welche für die meisten Menschen mehr als ausreichend ist.

Letztlich müssen Sie wissen, welche Variante Ihnen lieber ist: Ein vollwertiges Soundsystem, welches individuell abgestimmt ist und einen hervorragenden Klang bietet, dafür aber Aufmerksamkeit bei der Zusammenstellung bedarf, oder eine kleine Kompaktanlage, die mit einer Vielzahl von integrierten Geräten bestechen kann, elegant und modern aussieht und eine Klangqualität bietet, die zwar nicht vergleichbar ist mit einem vollwertigen, aus Einzelkomponenten zusammengestellt Soundsystem, aber dennoch mehr als ausreichend ist für die meisten Menschen.

Die Kompaktanlage

Wer sich für eine Kompaktanlage entschieden hat, muss darauf achten, dass im Komplettpaket jene Komponenten integriert sind, die nach persönlichem Empfinden für den alltäglichen Gebrauch wichtig sind. War früher beispielsweise ein Plattenspieler Standard, wird heutzutage bei vielen aktuellen Kompaktanlagen auf diese Komponente verzichtet – für Vinylfreunde natürlich ein Graus, da sie so ihre geliebten schwarzen Platten nicht mehr hören können, weswegen eine Kompaktanlage ohne Plattenspieler für sie nicht in Frage kommt.

Fast schon Standard ist hingegen Bluetooth, um eine kabellose Anbindung diverser Geräte wie beispielsweise einem iPhone zu ermöglichen. Ebenfalls auf WLAN und verschiedene USB-Anschlüsse wird von vielen Herstellern nicht verzichtet, damit der Konsument schnell und komfortabel Geräte wie beispielsweise den Computer, den Fernseher oder den DVD-Player an die Anlage anschließen kann.

Ansonsten gilt gerade bei integrierten Kompaktanlagen, dass man bekommt, wofür man bezahlt: Wer in den Laden geht und nicht bereit ist, einen dreistelligen Betrag zu investieren, wird mit einem Produkt zufrieden sein müssen, das nur wenige Funktionen bietet, schnöde verarbeitet ist, hauptsächlich aus Plastik besteht und einen Klang bietet, der eher dürftig ist.

Einzelne Komponenten für den Musikliebhaber

Wer sich seine Stereoanlage aus einzelnen Komponenten zusammensetzen will, kommt in den Genuss maximaler Qualität und Flexibilität, muss dafür aber auch bereit sein, sich eingehender mit der Materie zu beschäftigen. panasonic-sc-hc38eg-k-micro-stereoanlageEs erscheint allzu leicht, einfach in den nächsten Elektronikladen zu fahren, sich dort von einem vermeintlich geschulten Mitarbeiter beraten zu lassen, um dann ein Gerät mit nach Hause zu nehmen, welches einem am besten gefällt.

Auch wenn der Kauf durchaus Freude bereiten mag, wird ein wahl- und zielloses zusammenstellen einzelner Komponenten am Ende zu einer Kette führen, bei der die einzelnen Geräte nicht ideal miteinander harmonieren. Wichtig ist, dass Sie eine Vorstellung davon haben, welche Punkte Ihre neue Stereoanlage erfüllen soll und was für eine Art von Klang Sie sich wünschen.

Wer beispielsweise gerne leise Töne hört, Jazz oder Klassik in gediegener Atmosphäre, wird mit einem leistungsarmen Röhrenverstärker in Verbindung mit einem kleinen Zweiweger, der zwar keine brachialen Lautstärken wiedergeben kann, dafür aber mit einer traumhaften Homogenität zu bestechen weiß, mehr Freude haben als mit einem mannshohen Lautsprecher, der mit riesigen Tieftönern selbst Bässe im Subbereich in ohrenbetäubenden Lautstärken wiederzugeben vermag, dafür aber mit einem zweidimensionalen Klangbild enttäuscht, welches für viele Musikliebhaber ein Graus ist.

Die Quelle ist der Ursprung

Am Anfang jeder Musikwiedergabe steht ein Quellsignal, welches auf einem Datenträger gespeichert ist und von einem Quellgerät wie beispielsweise einem CD-Player, einem Plattenspieler oder einem MP3-Player gelesen und umgewandelt werden muss. Gerade in diesem Bereich stehen dem Konsumenten viele Optionen zur Auswahl; altmodische Geräte wie ein Tonband, ein Tuner oder ein Plattenspieler können ebenso genutzt werden wie beispielsweise ein Blu-ray-Player der neusten Generation oder ein iPhone. philips-mcm200012-stereoanlage

Wichtig ist, dass Sie wissen, welche Quellgeräte Sie im Alltag nutzen wollen, sodass Sie gezielt in jene Produkte Geld investieren können, die von Belang sind. Dabei ist zu beachten, dass es mitunter aus klanglicher Sicht nicht immer sinnvoll ist, in jedes Quellgerät viel Geld zu investieren, da je nach Technologie manchmal bereits guter Standard ein Maximum an Klang bietet, der nicht übertroffen werden kann. Als Beispiel sei der CD-Player genannt, der heutzutage soweit ausgereift ist, dass sogar günstige Produkte einen Klanggenuss liefern, der mit teuren Produkten vergleichbar ist.

Bei anderen Quellgeräten wiederum ist es angebracht, höherwertige Produkte zu kaufen, da der Klang deutlich an Qualität gewinnt, je mehr Geld man zu investieren bereit ist. Ein gutes Beispiel dafür ist der Plattenspieler, der zwar schon seit etlichen Jahrzehnten auf dem Markt ist, dessen Musikwiedergabe jedoch maßgeblich bestimmt wird von der Qualität der verwendeten Materialien, weshalb teure Geräte in der Regel mit einer besseren Klangwiedergabe überzeugen können.

Gib mir Power

Wurde das Quellsignal gelesen und umgewandelt, muss es verstärkt werden, damit die Lautsprecherboxen es wiedergeben können. Die Komponente, welche diese Arbeit sang- und klanglos übernimmt, ist der Verstärker. In diesem Bereich stehen dem Musikliebhaber verschiedene Verstärkerkonzepte zur Auswahl, die alle ihr Vor- und Nachteile haben. philips-dcm2020-stereoanlage

Ein Röhrengerät bietet beispielsweise eine musikalische, feinsinnige Wiedergabe, die voller Facetten, Nuancen und Emotionen ist, jedoch muss ein Röhrenverstärker mit dem Nachteil leben, dass er gewöhnlich relativ teuer ist und nur wenig Leistung zur Verfügung stellen kann. Gerade in diesem Punkt können Transistorgeräte überzeugen, die dem Verbraucher Leistungen jenseits von Gut und Böse zur Verfügung stellen – eine Tugend, die im Alltag jedoch nur eingeschränkt ins Gewicht fällt, da im Normalbetrieb ein Verstärker mit 50 Watt selbst für zierliche Kompaktboxen fast schon überdimensioniert ist.

Wichtiger ist, welche Schaltungstechnologie das Transistorgerät nutzt, da sie einen wesentlichen Einfluss auf die Klangqualität hat. Neben einem reinen Klasse-A-Betrieb, der klanglich Maßstäbe setzt und nicht übertroffen werden kann, wird von manchen Herstellern auch ein Klasse-B-Betrieb genutzt, welcher den Vorteil eines geringen Stromverbrauches hat, dafür jedoch klanglich eher suboptimal ist. Ein idealer Kompromiss stellt der Klasse-AB-Betrieb dar, welcher mit einer guten Klangwiedergabe überzeugen kann, ohne die Stromkosten in die Höhe zu treiben.

Die Boxen machen den Sound

Wurde das Quellsignal vom Verstärker aufgearbeitet und verstärkt, wird es an die Lautsprecherboxen weitergeleitet, die das elektrische Signal in hörbare Schallwellen transformieren. Auch wenn jeder Hersteller von Lautsprecherboxen sich an die grundlegenden Gesetze der Physik halten muss, gibt es doch viele unterschiedliche Konzepte, was auch dazu führt, dass gerade die Lautsprecherboxen maßgeblich die Klangdarbietung einer Musikanlage beeinflussen.

Grundsätzlich müssen Sie wissen, welche Art von Musikwiedergabe Sie sich wünschen: Wer beispielsweise auf eine hochauflösende Darbietung nicht verzichten möchte, bei der sogar leiseste, zarteste Anreißgeräusche einer Saite hörbar sind, der wird auf eine Lautsprecherbox zurückgreifen wollen, die ein ausgeklügeltes Hochtonsystem hat, welches sich bruchlos in das Mittel- und Tieftonsystem einfügt, während sich Freunde von Hip-Hop oder Dubstep einen voluminösen, tiefen, dunklen und druckvollen Bass wünschen, der ihre Lieblingsmusik so richtig zur Geltung bringt.

Gerade im Lautsprecherbereich müssen die Hersteller aufgrund der geltenden Gesetze der Physik viele Kompromisse eingehen, weswegen es kein Konzept gibt, das in jedem Bereich optimal Ergebnisse liefern kann. Daher ist es unabdingbar, dass Sie sich viele unterschiedliche Lautsprecherkonzepte von diversen Herstellern probeweise anhören, damit Sie am Ende eine Komponente finden, welche Ihre individuellen Ansprüche so gut wie nur irgend möglich erfüllt.

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