Subwoofer Test 2018 - Welcher ist der beste?

Im Test 5 beliebte Subwoofer . Unsere Empfehlung? Der Testsieger Sonos Sub Wireless.

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Welchen Subwoofer soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger Sonos Sub Wireless, dicht gefolgt von dem Yamaha YST SW 012 und dem Yamaha YST SW 030. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um den passenden Subwoofer zu finden.

sonos-sub-wireless-subwoofer
Testhit.de
1,3
sehr gut
  Feedback: ★★★★½ 
(75) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • Präziser Bass
  • Druckvolles Tieftonfundament
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Automatische Einmessung
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Testsieger

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Sonos Sub Wireless

Genau so soll ein Subwoofer aussehen, so und nicht anders – das ist, was man denkt, wenn man den Sonos aus seiner Verpackung herausholt. Ein wunderschöner, sanft geschwungener und mit Klavierlack überzogener Korpus verwöhnt … » Testsieger weiter lesen

Beste Subwoofer im Test

yamaha-yst-sw-012-subwooferYamaha YST SW 012

Der erste Eindruck
Befreit man den Yamaha aus seiner schnöden Pappverpackung, erblickt man eine…

yamaha-yst-sw-030-subwooferYamaha YST SW 030

Der erste Eindruck
Wenn man den Yamaha aus seiner Verpackung befreit, mag man im ersten Moment gar…

yamaha-ns-sw-210-subwooferYamaha NS SW 210

Optisch perfekte Integration in jeden Raum
Die erste Hürde bei der Inbetriebnahme eines Subwoofers…

canton-as-85-2-sc-subwooferCanton AS 85.2 SC

Verpackt in zeitlosem Schwarz
Der AS 85.2 SC von Canton ist schon etwas Besonderes. In zeitlosem…

Kaufberatung - Worauf bei dem Subwoofer achten?

Wer in seinem Wohnzimmer die großen Hollywood-Blockbuster akustisch auf ähnlich imposante Art erleben will wie im Kino, wird um die Anschaffung eines Subwoofers nicht umhin kommen. Speziell konstruiert, kümmert er sich ausschließlich um die tiefen Frequenzen, was jedoch nicht nur dem Tieftonfundament zugute kommt, auch der Mittel- und Hochtonbereich der Hauptlautsprecher gewinnt an Klarheit, Detailliertheit und Dreidimensionalität, da er nicht weiter in Anspruch genommen wird von den untersten Regionen im Frequenzbereich, die mitunter hohe Belastungen an das Material stellen. sonos-sub-wireless-subwoofer

Aus diesem Grund wissen nicht nur Cineasten Subwoofer zu schätzen, auch bei passionierten Musikliebhabern erfreuen sie sich großer Beliebtheit, da sie ein Maximum an Klangqualität im heimischen Wohnzimmer ermöglichen. Jedoch, wie so oft im Leben, nicht alles ist Gold, was glänzt, und viele Produkte, die in Hochglanzprospekten vollmundig angepriesen werden, können am Ende nicht halten, was sie versprechen.

Tiefton ist nicht gleich Tiefton

Das menschliche Hörvermögen umfasst den Frequenzbereich zwischen 20 Hertz und 20 Kilohertz. Jeder Ton, der unterhalb von 200 Hertz liegt, wird in der Regel als Bass oder Tiefton bezeichnet. Jedoch muss auch der Bassbereich noch einmal unterteilt werden, eine Notwendigkeit, die sich sowohl aus der menschlichen
Physiologie ergibt wie auch aus den Anforderungen, welche die verschiedenen Bassfrequenzen an das Material stellen.

Frequenzen im Bereich zwischen 120 Hertz und 200 Hertz können vom menschlichen Gehör präzise lokalisiert werden, woraus resultiert, dass die Schallquelle, welche für die Übertragung dieses Frequenzbereiches zuständig ist, nahe bei der Mittel- und Hochtoneinheit platziert werden muss, um ein homogenes, in sich geschlossenes Klangbild zu gewährleisten. Der Frequenzbereich zwischen 80 Hertz und 120 Hertz ist vom menschlichen Gehör nur bedingt differenziert wahrnehmbar und es braucht ein geschultes Ohr, damit der Entstehungsort dieser Frequenzen lokalisiert werden kann.

Es ist zwar von Vorteil, wenn die Schallquelle, welche diesen Frequenzbereich überträgt, nahe bei der Mittel- und Hochtoneinheit platziert wird, aber es besteht keine absolute Notwendigkeit, sich an diese Vorgabe halten zu müssen, was die Möglichkeit eröffnet, einen Subwoofer zu nutzen, welcher mit der Wiedergabe dieser Frequenzen vertraut wird. yamaha-yst-sw-012-subwoofer

Der Entstehungsort von Frequenzen, die im Subbereich zwischen 20 Hertz und 80 Hertz liegen, kann selbst von geschultem Gehör nicht lokalisiert werden, weshalb ohne Bedenken eine freie Positionierung der Schallquelle im Hörraum möglich ist. Das eröffnet die Option, den Subwoofer beispielsweise elegant unter der Couch oder unter einem Sessel verstrecken zu können, wo er keinen störenden Einfluss auf das Raumambiente hat, wohl aber seine klanglichen Qualitäten voll ausspielen kann.

Die Physik und ihre Folgen

Aus physikalischen Gründen müssen Konstrukte, welche für die Übertragung von Frequenzen zuständig sind, die unter 80 Hertz liegen, sehr viel Luft in Bewegung setzen, was es erforderlich macht, dass viel Membranfläche vorhanden ist. Hersteller vertrauen entweder darauf, einen einzelnen großen Lautsprechertreiber zu verbauen, welcher selbst bei geringer Auslenkung der Membran das nötige Luftvolumen in Bewegung zu setzen vermag, oder sie verbauen viele kleine Treiber, welche sich um die Anregung des Luftvolumens kümmern.

Ein kompromisslos konstruierter Subwoofern wird immer ein relativ großes Gehäuse haben müssen, da die Gesetze der Physik nur unter diesen Bedingungen zulassen, dass tiefe Frequenzen unverzerrt und impulstreu wiedergegeben werden können. yamaha-yst-sw-030-subwooferKleine, kompakte Subwoofer, die mit wohnraumfreundlichen Gehäusedimensionen überzeugen können, gehen immer mit Kompromissen einher, die je nach Geschick des Ingenieurs mal mehr, mal weniger hörbar sind.

Aktive und passive Subwoofer

Grundsätzlich sollte ein Subwoofer nur für Frequenzen eingesetzt werden, die nicht höher liegen als 120 Hertz, um das Gesamtklangbild nicht negativ zu beeinflussen. Es muss unterschieden werden zwischen passiven Subwoofern, die kein integriertes Verstärkermodul enthalten und daher von dem Verstärker abhängig sind, der sich auch um die Hauptlautsprecher kümmert, und aktiven Subwoofern, die einen integrierten Verstärker enthalten, welcher sich nicht nur darum kümmert, dass für die tiefen Frequenzen stets genügend Leistung zur Verfügung steht, zudem bietet er in der Regel auch eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten, um den Subwoofer sowohl an die Hauptlautsprecher wie auch an den Raum akustisch perfekt anpassen zu können.

Passive Subwoofer sind in der Regel zwar kostengünstiger, aber ein sinnvoller Einsatz ist nur dann möglich, wenn sie an einen AV-Receiver angeschlossen werden, der sich um die Trennung zwischen Subwoofer und Hauptlautsprecher kümmert. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass ein Teil des Frequenzbereiches sowohl vom Subwoofer wie auch von den Hauptlautsprechern wiedergegeben wird, was zu einer Schalladdition führt – ein unausgewogener, mitunter dröhniger Klang ist gewöhnlich die Folge, der deutlich zu viel Tiefton enthält und von den meisten Menschen als dumpf und höhenarm empfunden wird.

Aktive Subwoofer sind in der Regel zwar teurer, jedoch sollte jeder Film- oder Musikfreund, dem die Klangqualität seiner Anlage wichtig ist, nach Möglichkeit bereit sein, den einen oder anderen Euro mehr zu investieren, da ansonsten eine bruchlose Integration des Subwoofers nur bedingt möglich ist.

Welcher Subwoofer darf es denn sein?

Wer sich für einen Subwoofer entschieden hat, steht vor der Qual der Wahl. Etliche Modelle und Konzepte sind im Handel erhältlich, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Generell kann gesagt werden, dass ein Subwoofer davon profitiert, wenn viel Membranfläche vorhanden ist, damit ausreichend Luft in Bewegung gesetzt werden kann. yamaha-ns-sw-210-subwooferZwecks dessen wird von den Herstellern entweder ein einzelner großer Treiber verbaut, welcher sich um diese Aufgabe kümmert, oder es werden mehrere kleine Treiber verwendet, welche in der Summe die gleiche Membranfläche bieten wie ein einzelner großer Treiber.

Vorteil eines Konstruktes mit mehreren kleinen Treibern ist, dass das Verhältnis zwischen Membrangewicht und Antrieb deutlich günstiger ausfällt, weswegen ein derart konzipierter Subwoofer mitunter akkurater, präziser und realistischer klingt, da er die Bassimpulse schneller umsetzen kann. Nachteil solch eines Konstruktes ist, dass ein deutlich höherer Materialaufwand vonnöten ist, was die Kosten merklich nach oben treibt, weswegen viele Hersteller lieber auf den Einsatz eines einzelnen großen Treibers vertrauen, welcher qualitativ ein nahezu identisches Klangerlebnis bieten kann.

Wer sich für den Kauf eines aktiven Subwoofers entschieden hat, muss darauf achten, dass die integrierte Endstufe über genügend Leistungsreserven verfügt, damit selbst starke, kurzzeitige Bassattacken präzise wiedergeben werden können. In durchschnittlichen Räumen genügt es in der Regel, wenn das Subwoofermodul mindestens über 100 Watt verfügt, sollte jedoch ein größerer Raum beschallt werden, kann ein Mehr an Leistung dem Klang nicht schaden. Des Weiteren sollten aktive Subwoofer über diverse Einstellmöglichkeiten verfügen, damit eine optimale Integration in das bestehende System sichergestellt ist. canton-as-85-2-sc-subwoofer

Neben einer Lautstärkeregulierung, die es ermöglicht, den Pegel des Subwoofers an die Hauptlautsprecher anzupassen, ist eine stufenlose Einstellung der Phase ebenso sinnvoll wie auch eine Wahlmöglichkeit der Trennfrequenz. Ideal ist, wenn der Subwoofer noch über einen integrierte Equalizer verfügt, da so die Option gegeben ist, bestimmte Frequenzbänder anhebe oder absenken zu können, womit größtmögliche Flexibilität in Punkto Aufstellung gewährleistet werden kann. High-End Subwoofer bieten die Möglichkeit, dass sie sich mittels eines integrierten Mikrofons selbstständig an die Bedingungen des Raumes anpassen, was einen optimalen Klang gewährleistet.

Bei Bedarf lassen sich diese Subwoofer auch an einen Computer anschließen, damit der Verbraucher selbstständig von Hand verschiedene Parameter mittels eines Programms individuell einstellen kann. Ein Luxus, welcher derzeit jedoch nur in Produkten zu finden ist, die einen hohen Verkaufspreis haben, weswegen viele Verbraucher davon Abstand nehmen werden.

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