Wagenheber Test 2018 - Welcher ist der beste?

Im Test 5 beliebte Wagenheber . Unsere Empfehlung? Der Testsieger Unitec 10008.

1. Platz
unitec-10008-wagenheber
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Test
2. Platz
cartrend-50241-motorradhebebuehne
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Test
3. Platz
cartrend-7740014-wagenheber
Infos
Test

Welchen Wagenheber soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger Unitec 10008, dicht gefolgt von dem Cartrend 50241 und dem Cartrend 7740014. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um den passenden Wagenheber zu finden.

unitec-10008-wagenheber
Testhit.de
1,3
sehr gut
  Feedback: ★★★¾☆ 
(960) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • bis zu 2 Tonnen Tragkraft
  • Hubhöhe von 135 bis 342 Millimeter
  • aus hochwertigem Stahl gefertigt
  • TÜV und GS-getestet
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Testsieger

unitec-10008-wagenheber

Unitec 10008

Der hydraulische Wagenheber Unitec 10008 ist wesentlich preiswerter als einige seiner Mitbewerber. Ist er deshalb weniger stabil? Wir waren erstaunt, als er geliefert wurde, denn mit seinen 10 Kilo Gewicht und seiner optischen Beschaffenheit … » Testsieger weiter lesen

Beste Wagenheber im Test

cartrend-50241-motorradhebebuehneCartrend 50241

Für die wirklich großen Motorräder
Die Cartrend 50241 Motorradhebebühne trägt ein Gewicht von…

cartrend-7740014-wagenheberCartrend 7740014

Günstiger Preis und gute Qualität
Angesichts des günstigen Preises wollten wir uns nach der Lieferung…

scherenwagenheber-4052704058128-wagenheberScherenwagenheber 4052704058128

Ein Wagenheber muss nicht übermäßig groß sein
Wir waren etwas erstaunt, als unsere Bestellung…

unitec-10929-wagenheberUnitec 10929

Guter Wagenheber für Kleinwagen
Der Unitec 10929 Scherenwagenheber trägt ein Gewicht von bis zu…

Kaufberatung - Worauf bei dem Wagenheber achten?

Sicher und schnell arbeiten mit dem richtigen Wagenheber. „Einen Wagenheber hat doch jeder Autofahrer in seinem Auto“, wird sich so mancher Hobbyschrauber und Reifenwechsler fragen. Im Prinzip hat er recht, denn ein Wagenheber gehört eigentlich in jedes Auto, auch wenn dies nicht gesetzlich verankert ist. Er ist andererseits äußerst wichtig, denn bei einer Radpanne unterwegs behindert das liegen gebliebene Fahrzeug oftmals den Straßenverkehr. Die meisten herstellerseitig mitgelieferten Wagenheber reichen für diese Unterwegshilfe aus. Jeder, der jedoch seine Sommer-Winter-Umstellung der Räder selbst übernimmt, bemerkt sehr schnell deren Unzulänglichkeiten.

Radwechsel mit dem Wagenheber

Ein guter Wagenheber erlaub schnelles und sicheres Reifewechseln

Sie sind oft nicht hundertprozentig standsicher oder lassen sich nur mit großem Kraftaufwand bedienen. Wer kleine Reparaturen an der Unterseite seines Autos selbst durchführen will, benötigt dringend eine zusätzliche Abstützung des Fahrzeugs. Der Grund besteht darin, dass alle Wagenheber aus dem Bordwerkzeug nicht ausreichend kippsicher sind. Das Lösen einer festsitzenden Schelle am Auspuff beispielsweise kann ausreichen, um das Fahrzeug in eine gefährliche Pendelbewegung zu versetzen, wenn es nur auf einem solchen Wagenheber steht.

Dieses Risiko sollte jeder Heimwerker vermeiden, indem er einen geeigneten Wagenheber in seine Werkzeugausstattung einbezieht. Die Auswahl ist groß und er hat die Wahl zwischen mechanischen, hydraulischen und pneumatischen Wagenhebern. Welcher davon ist jedoch speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnitten der Beste?

Worauf kommt es bei einem Wagenheber an?

Die wichtigste Voraussetzung ist sicherlich die, dass der Wagenheber in der Lage ist, das Gewicht des Fahrzeugs zumindest an einer Achse zu tragen. Besitzer eines Pkw müssen davon ausgehen, dass ihr Fahrzeug bis zu 1.500 Kilogramm = 1,5 Tonnen wiegt. Dieses Gewicht verringert sich jedoch, wenn das Fahrzeug nur an einer Achse angehoben wird und mit drei Rädern auf dem Boden steht, wie es beim Reifenwechsel der Fall ist.

Wagenheber mit Tragegriff

Kleine Details wie z.B. ein Tragegriff erleichtern die Handhabung

Wagenheber, die im Handel als Kfz-Wagenheber gekennzeichnet sind, besitzen eine durchschnittliche Tragkraft von 1,5 Tonnen. Sie sind deshalb für jeden durchschnittlichen Pkw verwendbar. Anders gestaltet sich die Situation jedoch bei einem Kleintransporter oder einem Wohnmobil. Hierbei muss mindestens das Leergewicht des Fahrzeugs einschließlich seiner Festeinbauten in die Kaufentscheidung einbezogen werden.

Ein weiteres Kriterium ist die Verwendungshäufigkeit. Bei einer zweimaligen Verwendung pro Jahr zum Räderwechseln an nur einem Fahrzeug reicht bereits ein kleiner mechanisch bedienbarer Wagenheber mit einer Kurbel aus. Umfasst der Fahrzeugpark der Familie jedoch mehrere Autos, wird mit einem solchen Wagenheber der vielfache Radwechsel zur kraftraubenden Prozedur.

Entscheidend ist aber auch der Platzbedarf des Wagenhebers. Ein Rangierwagenheber wird auf seinen Rollen unter das Fahrzeug geschoben. In einer engen Garage ist dies oftmals nicht möglich. Deshalb muss beim Kauf auch die Abmessung des Arbeitsbereiches berücksichtigt werden.

Das Arbeitsprinzip mechanischer Wagenheber

Die einfachste Form des Wagenhebers ist die mit mechanischer Bedienung. Jeder dieser Heber ist mit einer Gewindespindel ausgestattet, die mittels einer Kurbel gedreht wird. Bei diesem Drehvorgang wird der Mechanismus des Wagenhebers wie die Mutter auf einer Schraube aufwärts bewegt und das Fahrzeug wird angehoben. Beim Absetzen des Fahrzeugs geschieht dies in umgekehrter Richtung.

roter Scherenwagenheber

Scherenwagenheber – eine günstige aber nicht die komfortabelste Möglichkeit den Wagen anzuheben

Mechanische Wagenheber bestehen vorwiegend aus vier Scherenarmen, die beim Kurbelvorgang zusammengezogen werden. Dabei verändert sich die Höhe des Wagenhebers. Ein großer Automobilhersteller steuert seine mechanischen Wagenheber aber auch als ausschließliche Spindelwagenheber bei. Bei diesem Prinzip befindet sich die Aufnahmeplatte des Hebers direkt auf der Spindel.

Diese mechanischen Wagenheber sind äußerst preiswert. Aufgrund ihrer simplen Mechanik sind sie nahezu wartungsfrei und benötigen in der Heimwerkerwerkstatt nur wenig Platz. Ihr Nachteil besteht jedoch darin, dass sie nur eine kleine Auflagefläche auf dem Boden haben. Auf welligem Boden oder gar auf Erdreich ist deshalb immer eine zusätzliche, stabile Unterlage erforderlich. Das benötigte Material, vorzugsweise ein Stück Holzbohle, ist nicht immer verfügbar und der Aufbau des Wagenhebers erfordert deshalb viel Zeit. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass bei vielen dieser Produkte der Kurbelmechanismus nur mit großem Kraftaufwand bedienbar ist.

Hydraulische Wagenheber für den Profischrauber

Weitaus weniger kraftaufwendig in ihrer Bedienung sind hydraulische Wagenheber. Sie sind mit einem Hydraulikzylinder ausgerüstet. Durch Pumpen mit einer Stange wird in diesem Zylinder ein Überdruck erzeugt, der den Stempel des Hebers nach oben drückt. An seinem oberen Ende befindet sich die Tragplatte, die das Fahrzeug nach oben drückt. Beim Ablassen des Fahrzeugs wird ein Ventil am Hydraulikzylinder geöffnet. Der Überdruck entweicht und das Fahrzeug wird wieder abgesenkt.

hydraulischer Stempelwagenheber

Hydraulische Wagenheber erlauben es hoheLasten anzuheben

Hydraulische Wagenheber sind in unterschiedlicher Form mechanisch ausgestattet. Ihre einfachste Form bezieht sich auf den Stempelwagenheber. Bei ihm bildet der Zylinder gleichzeitig das gesamte Gehäuse des Wagenhebers. Er wird unter dem Fahrzeug positioniert und beim Pumpen wird der Stempel nach oben gedrückt. Mit dieser simplen Funktionsweise sind Stempelwagenheber sehr platzsparend und lassen sich im Werkzeugregal verstauen. Sie sind nur unwesentlich preisintensiver als mechanische Wagenheber. Ihr Nachteil besteht darin, dass auch sie nur eine sehr geringe Auflagefläche auf dem Boden aufweisen.

Komfortabler sind hydraulische Wagenheber mit beweglichen Scheren. Ihr gesamter Mechanismus ist fast immer auf einer Konstruktion befestigt, die auf Rollen steht. Sie werden unter das Fahrzeug gerollt und ihr Hydraulikstempel übernimmt das Anheben des Fahrzeugs. Deshalb werden solche Heber auch als Rangierwagenheber bezeichnet. Sie sind andererseits die preisintensivste Form eines Wagenhebers.

Eine Sonderform des Wagenhebers

Die Erfinder in der herstellenden Industrie denken sich immer wieder neue Produkte aus, um den Umsatz des Unternehmens zu beflügeln. Dabei ist der Luftkissenwagenheber entstanden. Er besteht aus einem Luftsack aus äußerst robustem und luftdichtem Gewebe. Seine verschließbare Öffnung wird an den Auspuff des Fahrzeugs angeschlossen und allmählich füllt sich dieser Luftsack mit der Abgasluft. Das Fahrzeug wird angehoben und nach erfolgtem Radwechsel beispielsweise wieder abgesenkt.

Die Positionierung eines solchen Luftkissenwagenhebers unter dem Fahrzeug muss jedoch äußerst sorgfältig vorgenommen werden, denn im angehobenen Zustand ruht das Gewicht des Fahrzeugs auf dieser Fläche. Dabei können Fahrzeugteile am Unterboden wie der Auspuff, Kabelstränge oder Bremsleitungen gequetscht werden. Außerdem können scharfkantige Anbauten am Unterboden den Luftsack durchstoßen und zerstören. Luftkissenwagenheber sind andererseits relativ preiswert und können sogar platzsparend im Fahrzeug mitgeführt werden.

Zweckentfremdete Verwendung und Wartung

Auch diese Frage sollte in die Kaufentscheidung einbezogen werden. Heimwerker kommen immer wieder auf neue Ideen, die sie in die Praxis umsetzen wollen. Dabei kann es durchaus geschehen, dass eine vorhandene Holzkonstruktion angehoben werden soll oder ähnliche Arbeiten ausgeführt werden müssen.

klappbarer Unterstellbock

Ein Unterstellbock bietet zusätzliche Sicherheit beim Anheben des Wagens

Ein Wagenheber kann diese Arbeiten wesentlich erleichtern. Stempelwagenheber sind dazu besonders geeignet, denn sie können selbst an verwinkelten Stellen benutzt werden. Wagenheber sind andererseits längst im Handwerk angekommen. Vor allem Elektrofirmen, die oft mit Verlegearbeiten großer Querschnitte von der Kabeltrommel beschäftigt sind, verwenden Wagenheber zum Anheben dieser Trommeln.

All diese zweckentfremdeten Verwendungen müssen mit Augenmaß erfolgen, damit dabei der Wagenheber nicht überlastet wird. Bei mechanischen Wagenhebern zeigt meistens der Kurbelmechanismus beim Anheben bereits rechtzeitig diese Grenzen auf. Anders verhält es sich bei allen hydraulischen Wagenhebern. Die Hydraulikzylinder können Schaden nehmen und nicht zuletzt deshalb ist eine regelmäßige Sichtprüfung, auch bei sachgemäßer Verwendung am Fahrzeug erforderlich. Beim Kauf sollte auch aus diesem Grund immer auf geprüfte Qualität mit dem GS-Zeichen und möglichst einem TÜV-Siegel geachtet werden.