Wandfarbe Test 2018 - Welche ist die beste?

Im Test 5 beliebte Wandfarben . Unsere Empfehlung? Der Testsieger Alpina Innenfarbe.

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Welche Wandfarbe soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger Alpina Innenfarbe, dicht gefolgt von der Alpina Alpinaweiß matt und der Wilckens einfach Schöner Farbwelten edel grau. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um die passende Wandfarbe zu finden.

alpina-innenfarbe-wandfarbe
Testhit.de
1,2
sehr gut
  Feedback: ★★★¾☆ 
(166) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • universell einsetzbare Innenfarbe
  • großer 10 Liter-Eimer
  • mit Wasser verdünnbar
  • gutes Deckvermögen
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Testsieger

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Alpina Innenfarbe

Eine Farbe kann nicht nur einen Raum verändern, sie kann das ganze Leben auf den Kopf stellen. Die Alpina Innenfarbe Weiß ist eine gut deckende Farbe, die in erster Linie zur Auffrischung bereits vorhandener weißer Wände und Decken … » Testsieger weiter lesen

Beste Wandfarben im Test

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wilckens-einfach-schoener-farbwelten-edel-grau-wandfarbeWilckens einfach Schöner Farbwelten edel grau

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Kaufberatung - Worauf bei der Wandfarbe achten?

Bei Wandfarbe handelt es sich um einen Anstrichstoff, dessen Definition sich aus dem Standard DIN 55945 ergibt. Danach wird Wandfarbe als pastenförmiger bis flüssiger Beschichtungsstoff bezeichnet, der zur Kategorie chemisch oder physikalisch trocknender Anstrich besteht. wilckens-einfach-schoener-farbwelten-edel-grau-wandfarbeUnter den Begriff Wandfarbe fallen die Anstrichstoffe, die sich in der Hauptsache mit den Techniken des Pinselns oder Rollens aufbringen lassen.

Die Einteilung der Wandfarbe nach den verwendeten Bindemitteln

Eine große Gruppe der Wandfarbe stellen danach die Lacke und Ölfarben dar. Bei den Ölfarben kommt als Bindemittel Leinöl zum Einsatz. Beim überwiegenden Teil der Lacke werden Alkydharze oder Epoxidharze als Bindemittel verwendet. Die Lacke als Wandfarbe haben den Vorteil, dass sie glänzende Oberflächen bewirken, die auch nass gereinigt werden können. Sie bieten sich beispielsweise als Wandanstrich für die Flächen über den Nass- und Kochstrecken der Küchen an, falls dort keine Wandbeschichtung mit Fliesen erfolgen soll.

Zur Herstellung von Dispersionsfarben werden als Bindemittel Vinylacetat-Polymere oder Acrylat-Polymere verwendet, weshalb diese Farben alternativ auch als Acrylfarben bezeichnet werden. Kalkfarben und Silikatfarben werden mit anorganischen Bindemitteln versetzt. Wahlweise kommen hier Zement, Ettringit, gebrannter Kalk oder Anhydrit zur Anwendung. Die Kalk- und Silikatfarben haben aber den Nachteil, dass eine Nassreinigung nicht möglich ist. Sie eignen sich auch nur bedingt als Wandfarbe für die Räume eines Allergikers.

Die Unterschiede zwischen der Innenfarbe und der Außenfarbe

Wandfarbe, die sich als Fassadenfarbe im Außenbereich einsetzen lässt, sollte eine hohe Widerstandskraft gegenüber Feuchtigkeit und anderen Witterungseinflüssen mitbringen. Hölzerne und metallene Wände werden deshalb bevorzugt mit Lackfarben auf Alkydharz- oder Epoxidharzbasis behandelt. alpina-alpinaweiss-matt-wandfarbeUm eine hohe Farbdeckung zu erzielen, wird in der Regel zuerst eine Schicht Vorstreichfarbe mit hohem Pigmentanteil und danach eine Schicht Lackfarbe aufgetragen.

Dispersionsfarbe lässt sich als Wandfarbe im Innen- und Außenbereich verwenden. Das enthaltene Kunstharz sorgt dafür, dass die Anstriche wasserfest sind. So können sie auch von Regen nicht abgewaschen werden. Bevorzugt sollte hier Wandfarbe gewählt werden, die sich durch den Zusatz eines Tropfhemmers einfacher verarbeiten lässt. Auch mit Quarzmehl und Calciumcarbonat als Inhaltsstoff lässt sich der Komfort bei der Verarbeitung von Wandfarbe verbessern.

Die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit der Wandfarben

Die Kennzeichnung der Wandfarbe erfolgt üblicherweise über die Verordnungen RAL-UZ 12a für Lacke und RAL-UZ 102 für alle anderen Arten von Lackfarben. Die Angaben geben Auskunft darüber, welcher Anteil welcher Schadstoffe in einer Wandfarbe enthalten ist. In Deutschland dürfen danach beispielsweise Wandfarben in den Handel gebracht werden, die pro Liter bis zu siebzig Gramm flüchtige organische Verbindungen enthalten.

In der EU gibt es Bestrebungen, den 2010 geschaffenen Grenzwert von dreißig Gramm pro Liter nach der Decopat-Richtlinie für alle Länder durchzusetzen. Das RAL-Siegel wird vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. vergeben. Parallel kommt für die Kennzeichnung der Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit von Wandfarben der „Blaue Engel“ des Bundesministeriums für Umweltschutz, Naturschutz und Reaktorsicherheit zum Einsatz. alpina-metall-accent-gruen-wandfarbeRatsam ist immer nur die Wandfarbe, die mit beiden Siegeln ausgezeichnet wurde, weil hier zutreffend von Schadstoffarmut ausgegangen werden kann.

Menge und Farbgebung beim Kauf von Wandfarbe

Wandfarbe für Innen- und Außenbereiche ist heute im Fachhandel in unzähligen Farbnuancen und Packungsgrößen erhältlich. Entsprechen die im Sortiment vorhandenen Farben nicht den Wünschen der Kunden, bieten viele Baumärkte und Online-Händler die individuelle Mischung auf der Basis von Farbkarten an. Alternativ hat der Kunde die Möglichkeit, sich weiße Wandfarbe zu kaufen.

Diese kann mit Abtönpaste völlig individuell eingefärbt werden. Das Einfärben mit Abtönpaste bietet sich überall dort an, wo nur kleinere Mengen an Wandfarbe benötigt werden. Für kleinere Arbeiten werden Packungen mit vorgefertigter Wandfarbe bereits ab 100 oder 200 Milliliter angeboten. Für gewerbliche Zwecke oder größere private Malerarbeiten empfehlen sich allein aus Kostengründen die Großpackungen mit mehreren Litern. Einige Arten der Wandfarbe sind in Pulverform im Handel und müssen vom Nutzer selbst vor Ort angerührt werden.

Hier sollte man genau auf die Gebrauchsanweisung schauen und vor allem die Quellzeiten beachten. Bei Lacken als Wandfarbe gibt es noch dazu die Besonderheit verschiedener Trockenzeiten. Auch ihnen sollte bei der Auswahl der Wandfarbe Beachtung geschenkt werden, was besonders dann gilt, wenn die Malerarbeiten unter Zeitdruck ausgeführt werden müssen.

Leimfarben und Flüssigraufaser sind als Wandfarbe sehr beliebt

Leimfarbe ist beim privaten Anwender als Wandfarbe sehr beliebt. Sie lässt sich blitzschnell anrühren und sehr einfach verarbeiten. alpina-innenfarbe-wandfarbeLeimfarbe kann beliebig abgetönt und wahlweise mit einer Anstreichbürste oder einer Farbwalze aufgebracht werden. Die Farbwalze hat den Vorteil, dass sie eine gleichmäßigere Verteilung der Wandfarbe sichert und darüber hinaus die Bearbeitung großer Flächen binnen kürzester Zeit möglich macht. Außerdem lässt sich die Leimfarbe bei Bedarf fast vollständig abwaschen. Das ist vor allem dann ratsam, wenn die damit behandelten Wände später tapeziert werden sollen.

Ein Nachteil der klassischen Wandfarbe ist, dass keine Unebenheiten nicht wie beim Tapezieren überdeckt werden. Deshalb sind Vorbereitungsarbeiten wie das Verspachteln von Rissen und Löchern sowie das Schleifen von Kanten notwendig. Eine Ausnahme stellt hier die Flüssigraufaser dar. Durch die darin enthaltenen Späne lassen sich minimale Schadstellen abdecken. Auch ist Flüssigraufaser als Wandfarbe mit Flitter-Effekten zu bekommen. Allgemein hat sie den Vorteil, dass sie bei Bedarf später mit anderer Wandfarbe überstrichen werden kann. Dabei bleiben die Strukturen genau wie bei Raufasertapete in Abhängigkeit von der Anzahl der aufgebrachten Farbschichten weitgehend erhalten.

Wann bieten sich farblose Lacke als Wandfarbe an?

Farblose Lacke sind als Grundanstrich für eine Wand dann geeignet, wenn beispielsweise eine Klinkerwand als optisches Highlight eines Raums versiegelt werden soll. Auch kann mit einem farblosen Lack der Strukturputz einer Wand abgedeckt und so gegen eindringende Feuchtigkeit und Schmutzablagerungen geschützt werden. Ein weiteres Einsatzgebiet der farblosen Lacke als Wandfarbe ist der Schutz von Papiertapeten in stark beanspruchten Bereichen.

In Treppenhäusern ist es durchaus üblich, die Flächen bis kurz über die Handläufe der Geländer mit einem farblosen Lack zu schützen. alpina-putzlust-wandfarbeAuch die Wände über den Nassstrecken einer Küche können so behandelt werden. Durch den Lack wird eine Verlängerung der Lebensdauer der Anstriche bewirkt. Allerdings haben farblose Lacke den Nachteil, dass sie nicht atmungsaktiv sind. So kann Feuchtigkeit aus einer Wand nicht in den Raum hinein verdunsten. Damit wird die Bildung von Salpeter in den Wänden begünstigt.

Der Spezialist bei der Wandfarbe – Anti-Schimmel-Farbe

Mit Schimmelbildung haben vor allem die Bewohner der Plattenbauten zu kämpfen, bei denen nachträglich eine thermische Isolierung in Form von aufgeklebten Styroporplatten ohne Hinterlüftung erfolgt ist. Dort ergeben sich Kältebrücken in Fußbodennähe im Erdgeschoss und im Deckenbereich der Wohnungen in den Obergeschossen. Auch die Ecken an den Trennwänden zu den Treppenhäusern weisen ein hohes Risiko für Schimmelbildung auf.

Dieses kann mit einer speziellen Wandfarbe reduziert werden. Leimfarbe, Tapete und auch Flüssigraufaser eignen sich hier nicht, weil sowohl der Leim als auch die enthaltenen Fasern und Partikel Feuchtigkeit speichern können. So wird die Schimmelbildung eher begünstigt. Wandfarbe, die als Anti-Schimmel-Farbe deklariert ist, enthält spezielle Fungizide, die jedoch nach einiger Zeit ihre Wirkung verlieren.

Diese Art von Wandfarbe sollte deshalb in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden. Auch eine Vorbehandlung bereits von Schimmel befallener Flächen sollte vor dem Aufbringen der speziellen Wandfarbe unbedingt erfolgen.

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