Wetterstation Test 2018 - Welche ist die beste?

Im Test 6 beliebte Wetterstationen . Unsere Empfehlung? Der Testsieger Netatmo NWS01.

1. Platz
netatmo-nws01-wetterstation
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Test
2. Platz
oregon-scientific-rar-501-wetterstation
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3. Platz
tfa-eos-info-wetterstation
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Welche Wetterstation soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger Netatmo NWS01, dicht gefolgt von der Oregon Scientific RAR 501 und der TFA EOS Info. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um die passende Wetterstation zu finden.

netatmo-nws01-wetterstation
Testhit.de
1,2
sehr gut
  Feedback: ★★★¾☆ 
(1372) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • präzise Daten für Innen- und Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Werte
  • solide Verarbeitung, einfache Installation
  • Wetterdaten über mobile Geräte wie Smartphone abrufbar
  • Warnung vor zu hoher CO2-Konzentration in Innenräumen
  • mehr?   Erfahrungen lesen
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Testsieger

netatmo-nws01-wetterstation

Netatmo NWS01

Im Lieferumfang der Netatmo NWS01 Wetterstation sind eine Basisstation und ein Messgerät für den Außenbereich enthalten. Die Basisstation verfügt zusätzlich über ein Netzkabel und ein USB-Kabel, mit der man sie am Computer anschließen … » Testsieger weiter lesen

Beste Wetterstationen im Test

oregon-scientific-rar-501-wetterstationOregon Scientific RAR 501

Eine moderne Wetterstation mit vielen Funktionen
Die Wetterstation Oregon Scientific RAR 501 hat…

tfa-eos-info-wetterstationTFA EOS Info

Immer aktuelle Werte
Aufgrund der innovativen WETTERdirekt-Technologie werden per Satellitenübertragung…

tfa-spectro-wetterstationTFA Spectro

Eine Wetterstation war vor noch nicht langer Zeit ein Kasten zum Aufhängen an die Wand. Nostalgiker…

hama-ews-165-wetterstationHama EWS-165

Genaue Wetterdaten zum kleinen Preis
Die Hama Wetterstation EWS-165 bietet im Test alle nötigen…

tfa-style-wetterstationTFA Style

Endlich auch was sehen!
Es gibt mittlerweile unzählige Wetterstationen, doch nicht jede hält auch,…

Kaufberatung - Worauf bei der Wetterstation achten?

In einer Wetterstation werden verschiedene Messgeräte miteinander vereinigt, aus deren Werten sich Daten einerseits zur Klimabeobachtung und andererseits zur Wetterprognose ableiten lassen. Je nach Art der Wetterstation lassen sich die Werte entweder automatisch erfassen oder manuell ablesen. tfa-eos-info-wetterstationBeide Varianten werden sowohl von Privatpersonen als auch von gewerblich oder wissenschaftlich tätigen Einrichtungen benutzt. Grundsätzlich sind analoge und digitale Wetterstationen zu unterscheiden.

Der Aufbau einer analogen Wetterstation

Die analoge Wetterstation wird alternativ auch als Klimahütte oder Wetterhütte bezeichnet. Eine solche Wetterstation besteht aus einem schützenden Gehäuse, in dem die einzelnen Instrumente so angeordnet sind, dass sie trotz des Schutzes korrekte Messwerte liefern. Dabei muss auch auf die Wahl des Standorts geachtet werden. Analoge Wetterstationen sollten weder im Windschatten von Gebäuden noch im Schatten großer Bäume aufgestellt werden.

Zur typischen analogen Wetterstation gehören neben einem Thermometer ein Instrument zur Messung der Luftfeuchtigkeit, der Windbewegung sowie ein Niederschlagsmesser. Zur Auswertung der Entwicklung der Luftfeuchtigkeit kommen sowohl ein Psychrometer als auch ein Thermohygrograph zum Einsatz, um Zusammenhänge zwischen der Entwicklung der relativen Luftfeuchtigkeit und der Lufttemperatur herstellen zu können. Um besonders genaue Daten zu erhalten und daraus zutreffende Wetterprognosen zu entwickeln, sollte eine analoge Wetterstation für den Profi auch Messgeräte zur Erfassung der Bodentemperatur sowie der Verdunstung besitzen. tfa-spectro-wetterstation

Die Vor- und Nachteile einer analogen Wetterstation

Die analoge Wetterstation hat den klaren Vorteil, dass sie unabhängig von einer Stromquelle genutzt werden kann. Die analoge Technik zur Erfassung der Wetterwerte liefert aktuell noch erheblich genauere Werte als die digitale Technik. Ein Nachteil ergibt sich aus der Notwendigkeit, die Daten manuell ablesen zu müssen. Dadurch ist keine durchgängige Erfassung möglich, sondern es hängt von den Möglichkeiten des Nutzers ab, in welchen Abständen die Werte erfasst werden können. Durch die manuelle Ablesung ergibt sich aber auch der Pluspunkt, dass vom Nutzer zusätzliche Beobachtungen mit in die Wetterprognosen einbezogen werden können. Beispiele dafür wären die Wolkenbildung und die jeweils anzutreffende Sichtweite.

Der Aufbau einer digitalen Wetterstation

Eine digitale Wetterstation besteht aus einer zentralen Basisstation und mehreren externen Sensoren. oregon-scientific-rar-501-wetterstationDabei kommen Sensoren für die Messung der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit, der Windstärke sowie der Regenmenge und der Sonnenscheindauer zum Einsatz. Auch hier muss darauf geachtet werden, dass die Sensoren einen optimalen Platz bekommen, um eine Verfälschung der Ergebnisse durch die Beeinflussung durch Bäume und Gebäude zu vermeiden.

Die Übertragung der Messdaten kann kabelgebunden erfolgen. Moderne digitale Wetterstationen besitzen ein WLAN-Modul oder können die erfassten Daten über ein UMTS-Modul via Internet an einen zentralen Rechner übergeben. Besonders hochwertige digitale Wetterstationen sind mit einer Webcam ausgerüstet, mit deren Hilfe auch die Beobachtung der Wolkenbildung möglich ist.

Die Vor- und Nachteile einer digitalen Wetterstation

Bei einfachen Modellen muss beachtet werden, dass die Messdaten nicht so zuverlässig wie vergleichsweise bei der manuellen Ablesung einer analogen Wetterstation sind. Eine Ursache ist, dass die Sensoren selbst bei kleinsten Verschmutzungen falsche Werte liefern. Deshalb sollte hier eine regelmäßige Kontrolle und Wartung erfolgen. Ein Nachteil der digitalen Wetterstation ist, dass die Basisstation eine Stromversorgung benötigt.

Die externen Sensoren werden von Batterien oder Akkus versorgt, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen. netatmo-nws01-wetterstationEin entscheidender Vorteil der digitalen Wetterstation ist die automatisierte Speicherung der Daten. Einige Modelle der oberen Preisklasse sind mit spezieller Software in der Lage, eigenständig Wetterprognosen aus den erfassten Messwerten zu errechnen. Bei einfachen Modellen geschieht das in der Regel über die Firmware der Basisstation. Die angezeigten Wettertrends weisen jedoch nur ein geringes Maß an Verlässlichkeit auf.

Die üblichen Preisbereiche bei der Wetterstation

Der Einstieg bei der digitalen Wetterstation mit den wichtigsten Messgeräten ist bereits ab etwa 25 Euro möglich. Wer bei seinen Prognosen auch externe Daten anderer Wetterstationen mit einbeziehen möchte, sollte sich ein Modell kaufen, bei dem via Satellit zusätzliche Informationen bezogen werden können. Dadurch kann eine verlässliche Vorhersage der Wettertrends über mehrere Tage hinweg angezeigt werden. Die Wetterprognose kann bei solchen Modellen nicht nur für den Standort der Wetterstation abgerufen werden, sondern sie zeigt auf Wunsch auch die Trends in anderen Regionen an. hama-ews-165-wetterstation

Solche Modelle der digitalen Wetterstation sind zu Preisen ab etwa hundert Euro im Fachhandel erhältlich. Bei Aktionsverkäufen sind sie mit etwas Glück ab etwa 75 Euro bestellbar. Hinsichtlich der Kosten für eine analoge Wetterstation ist keine pauschale Preisaussage möglich, da hier die Preise der einzelnen Messgeräte davon abhängig sind, welche Qualitätsstufe der künftige Nutzer haben möchte. Hinzu kommt, dass bei einer analogen Wetterstation die Ausstattung bei der Art der eingesetzten Messgeräte sehr individuell variiert werden kann.

Nützliche Ergänzungen zur digitalen und analogen Wetterstation

Als optionale Erweiterung einer Wetterstation zur Verbesserung der kurzzeitigen Vorhersage bietet sich ein Blitzzähler an. Solche Geräte können beispielsweise bei Stormchasers Europe oder Skywarn Europe in einer professionellen Qualität bestellt werden. Allerdings setzt das voraus, dass man sich als aktives Mitglied bei diesen Organisationen einschreiben lässt. Im Elektronikhandel sind Blitzzähler kaum zu finden. tfa-style-wetterstationDeshalb kann bei der Ergänzung der Messdaten der eigenen Wetterstation auf die Daten von interaktiven Blitzkarten im Internet zugegriffen werden. Aus der Anzahl und Intensität der erfassten Blitze kann die Zugrichtung von Gewitterformationen abgeleitet werden.

Digitale und analoge Wetterstationen können darüber hinaus mit Sensoren zur Messung der Strahlungsintensität der Sonne versehen werden. Als Zubehör zu digitalen Wetterstationen sind Solarmodule zu bekommen, mit denen die Kosten für die Stromversorgung der externen Messpunkte reduziert werden können. Außerdem erweisen sich die Solarmodule in Kombination mit leistungsstarken Akkus als wesentlich umweltfreundlicher als die Stromversorgung mit Hilfe von Einwegbatterien.

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