Fahrradhelm Test 2018 - Welcher ist der beste?

Im Test 6 beliebte Fahrradhelme . Unsere Empfehlung? Der Testsieger ABUS Aduro.

1. Platz
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2. Platz
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3. Platz
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Welchen Fahrradhelm soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger ABUS Aduro, dicht gefolgt von dem ABUS Jugend Aduro und dem UVEX Radhelm Air wing. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um den passenden Fahrradhelm zu finden.

abus-aduro-fahrradhelm
Testhit.de
1,2
sehr gut
  Feedback: ★★★½☆ 
(20) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • topmodisches, mattschwarzes Design
  • angenehm zu tragen, lässt sich perfekt an den Kopf anpassen
  • bequeme Polsterung
  • Fliegennetze integriert
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Testsieger

abus-aduro-fahrradhelm

ABUS Aduro

Dieser In-Mold Fahrradhelm zeigt sich in top-modischem Design. Er verfügt über elf Lufteinlässe und drei Luftablässe. Damit bietet er dem Wind kaum mehr Widerstand als der Kopf allein es tun würde und belüftet gleichzeitig den … » Testsieger weiter lesen

Beste Fahrradhelme im Test

abus-jugend-aduro-fahrradhelmABUS Jugend Aduro

Chic und sicher
Der Helm ist im In-Mould-Verfahren hergestellt. Das ist ein Spritzgussverfahren,…

uvex-radhelm-air-wing-fahrradhelmUVEX Radhelm Air wing

Das Design – formschön und dennoch zweckmäßig

Kinder und Jugendliche, die gern mit dem Fahrrad…

giro-rift-fahrradhelmGiro Rift

Ein Fahrradhelm der Premium-Klasse
Zweifellos gehört der Rift von Giro zu den besseren, derzeit…

puky-ph-1-fahrradhelmPuky PH 1

Design und Funktionalität
Oftmals muss das Eine sich dem Anderen unterordnen – Puky hat es mit dem…

abus-scraper-fahrradhelmABUS Scraper

Edles Design für alle
Den meisten geht es so, dass sie von einem Fahrradhelm auch ein ansprechendes…

Kaufberatung - Worauf bei dem Fahrradhelm achten?

In Deutschland gilt für Fahrradfahrer noch keine Helmpflicht, obwohl im Straßenverkehr die Sicherheit des Radfahrers an erster Stelle stehen sollte. Deswegen sollte jeder Fahrradfahrer – gesetzliche Vorschrift hin oder her – einen Helm tragen, der ihn bei einem Sturz oder Unfall vor Kopfverletzungen schützt. giro-rift-fahrradhelmNiemand sollte sich in Sicherheit wiegen, nur weil ein Fahrrad ein Verkehrsmittel ist, mit dem nur relativ niedrige Endgeschwindigkeiten erreicht werden können.

Schon ein Unfall bei sehr niedriger Geschwindigkeit kann zu schweren Verletzungen führen. So kann es schon ausreichen, bei ganz langsamer Geschwindigkeit auf dem Fahrrad das Gleichgewicht zu verlieren: Der Fahrer kippt dabei samt Fahrrad seitlich um und prallt mit dem Kopf auf eine Bordsteinkante. Die Folgen könnten eine schwere Kopfverletzung oder Schlimmeres sein.

Fahrradhelme – Schutzwirkung

Ein Fahrradhelm Helm absorbiert die Kraft, die bei einem Aufprall auf eine harte Oberfläche entsteht, das kann eine asphaltierte Straße, eine Laternenstange oder Ähnliches sein. Damit verringert er das Risiko einer schweren Kopfverletzung. Er fungiert also gewissermaßen als eine Art Schutzschicht zwischen Kopf und Aufprallfläche. Damit sich diese Schutzwirkung richtig entfalten kann, muss der Fahrradhelm festsitzen und gut verschlossen sein. Voraussetzung dafür ist auch ein Kinnriemen, der den Helm am Kopf optimal fixiert und dafür sorgt, dass er während der Fahrt nicht verrutschen kann. abus-aduro-fahrradhelm

Faktoren, die in die Kaufentscheidung mit einbezogen werden sollten

Die meisten im Handel verfügbaren Helme sind größenverstellbar, sodass sie auf zwei oder drei verschiedene Kopfgrößen einstellbar sind. Wer einen Fahrradhelm kaufen möchte, der sollte in die Kaufentscheidung auch das Benutzerverhalten einbeziehen. Ein sportlicher Fahrradfahrer, der viele schweißtreibende Touren fährt, sollte bei seinem Fahrradhelm auf Lüftungsschlitze, am besten an der Stirnseite, achten, die zudem das Eindringen von Insekten unmöglich machen. Für die Sicherheit eines jeden Fahrradfahrers ist es nötig, dass er von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen wird. Deswegen wählt man am besten einen signalfarbenen Fahrradhelm.

Arten von Fahrradhelmen:

- Weichschalen-Helme (Sofshell-Helme)
- Hartschalen-Helme (Hardshell-Helme)
- Microshell-Helme

Weichschalen-Helme

Diese Helme bestehen nur aus einer Hartschaumschicht. Ihre Vorteile sind der niedrige Preis und das geringe Gewicht. abus-jugend-aduro-fahrradhelmDie Nachteile: Sie sind nicht besonders robust, außerdem schwer zu reinigen und zu pflegen. Außerdem kann ihre weiche Oberfläche dafür sorgen, dass der Helm bei einem Aufprall nicht vom Untergrund abgleitet. Das kann zu einem schweren Schleudertrauma führen. Kurzum: Diese Helme sind nicht auf dem neuesten Stand der Technik und sollten nicht mehr benutzt werden.

Hartschalen-Helme

Hartschalen-Helme kosten mehr Geld als Weichschalen-Helme. Dafür haben sie eine wesentlich bessere Schutzwirkung und sind robuster. Letzteres ist gerade bei Kindern wichtig, die ihren Fahrradhelm schnell Mal irgendwohin werfen, wenn sie es eilig haben. Der Hartschalen-Helm besteht aus einer dämpfenden Schicht im Inneren, die mit einer harten Außenschale aus Kunststoff überzogen ist. Er hat zudem eine harte und glatte Oberfläche, die das Abgleiten von Untergründen erleichtern soll. Ein Nachteil dieser Helme im Vergleich mit Weichschalen-Helmen ist neben dem Preis das höhere Gewicht. uvex-radhelm-air-wing-fahrradhelm

Der Microshell-Helm

Der Microshell-Helm ist die leichtere Ausführung des Hartschalenhelmes. Die Außenhaut bildet eine haltbare Folie aus Kunststoff. Der Helm lässt sich genauso leicht reinigen und pflegen wie die der Hartschaum-Helm und bietet ebenso wie dieser ein hohes Maß an Sicherheit.

Fahrradhelm für Kinder

Gerade für Kinder sind Fahrradhelme sehr wichtig, da sie zumeist sehr schnell radeln und dabei die angemessene Vorsicht außer Acht lassen. Des Weiteren besitzen sie noch nicht das Reaktionsvermögen eines Erwachsenen. Über Sinn und Unsinn des Helmtragens lässt sich bei Kindern also nicht streiten, denn klar ist: Kinder sind einer größeren Unfallgefahr ausgesetzt und ein Aufprall mit dem Kopf auf eine harte Oberfläche hat bei ihnen in der Regel schwerwiegendere Folgen als bei einem Erwachsenen.

Eltern sollten ihre Kinder also nie ohne Fahrradhelm fahren lassen. puky-ph-1-fahrradhelmAm besten setzen sie ihren Kindern schon beim ersten Pedaltritt einen Helm auf, sodass sie sich an das Helmtragen gewöhnen und es als ganz normal ansehen. Das Problem bei Kindern ist oft, dass sie den Fahrradhelm nicht tragen, wenn sie unter Freunden sind, weil die es uncool finden. Und seien wir mal ehrlich, ein gewöhnlicher Fahrradhelm sieht nicht gerade toll aus.

Aber es gibt auch Helme, die cool aussehen und somit gerade für Kinder geeignet sind. Deswegen ist bei Kindern nicht nur die Sicherheit des Helmes gefragt, sondern auch das Design. Denn was nützt der beste Fahrradhelm, wenn Ihr Kind ihn nicht trägt. Was die Sicherheit von Kinderhelmen betrifft, sollten sich Eltern nie auf das eigene Wissen verlassen, sondern am besten beim ADAC nachfragen oder einen Test der Stiftung Warentest ansehen.

Tipps zum Tragen eines Fahrradhelmes

Ob ein Helm richtig sitzt, das zeigt sich, wenn man ihn bei geöffneten Kinnriemen seitlich rüttelt. abus-scraper-fahrradhelmDer Helm darf dann nicht wackeln und umherrutschen. Eltern sollten ihre Kinder beim Anprobieren des Helmes die Augen schließen und kurz innehalten lassen. Dann spüren die Kinder eher, ob der Helm drückt oder nicht.

Außerdem sollte man einen Fahrradhelm ähnlich wie einen Schlapphut aufsetzen, also einfach weit nach vorne bis an die Augenbrauen ziehen, dann hat er die richtige Position. Der Helm sollte keinesfalls auf dem Hinterkopf sitzen, denn bekanntlich fällt man bei einem Unfall eher nach vorne als nach hinten. Gerade Kinder schieben ihren Fahrradhelm oft nach hinten, um cool auszusehen.

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