Verstärker Test 2024 - Welcher ist der beste?

Im Test 5 beliebte Verstärker . Unsere Empfehlung? Der Testsieger Denon PMA 520 AE.

1. Platz
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2. Platz
yamaha-rx-v375-verstaerker
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3. Platz
hama-pa-506-verstaerker
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Welchen Verstärker soll ich mir kaufen? Unsere Epfehlung: Testsieger Denon PMA 520 AE, dicht gefolgt von dem Yamaha RX-V375 und dem Hama PA 506. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen hilfreiche Tips um den passenden Verstärker zu finden.

denon-pma-520-ae-verstaerker
Testhit.de
1,2
sehr gut
  Feedback: ☆☆☆☆☆ 
() Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • Hohe Musikleistung
  • Universell einsetzbar
  • Hervorragender Klang
  • Edle Optik
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Testsieger

denon-pma-520-ae-verstaerker

Denon PMA 520 AE

Dieser Vollverstärker gehört schon zur Spitzenklasse. Die Verwendung von hochwertigen Bauteilen bei der Herstellung beeinflusst die Klangeigenschaften des Gerätes sehr positiv. Der Hersteller Denon verfügt bereits über eine Jahrzehnte … » Testsieger weiter lesen

Beste Verstärker im Test

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Kaufberatung - Worauf bei dem Verstärker achten?

Für den Laien ist ein Verstärker ein Ding, eine Einheit, die irgendwo im Radio, in einer Anlage oder im Autoradio drin ist, um damit Musik zu hören. Soweit ist das ja auch richtig. denon-pma-520-ae-verstaerkerDoch was genau ist ein Verstärker und was macht einen guten Verstärker aus? Die Antworten auf diese Fragen sind einfach und kompliziert zu gleich. Zur Vereinfachung hier aber nur ein grober Überblick, damit auch ein Nichtfachmann ein wenig mitreden kann.

Grundsätzlicher Aufbau einer beliebigen Anlage

Zunächst bedarf es einer Quelle, die ein Tonsignal hervorbringt. Sei es von einer CD, einer Schallplatte oder auch ein MP3-File. Hier müsste man streng genommen schon zwischen analogen und digitalen Signalen unterscheiden – doch zur Vereinfachung und ohne Komplikation: Das Tonsignal wird zunächst vom Datenträger (also CD usw.) abgegriffen und in ein verstärkbares Tonsignal umgewandelt.

Man kann hier bereits von hörbarer Musik sprechen. Jedoch ist das so schwach und so leise, dass man maximal mit einem Kopfhörer etwas wahrnehmen könnte. Für die Anlage im Wohnzimmer, im Auto oder auch das Kofferradio ist das aber noch zu wenig. Hier kommt dann bereits der Verstärker zum Einsatz. Der Verstärker, in aller Regel aus Thyristoren und weiteren Komponenten bestehend, kann ein schwaches Musiksignal mithilfe einer zusätzlichen Spannung verstärken.

Im Klartext: Batterien, ein Adapter oder 220V können das schwache Tonsignal in seiner Leistung deutlich anheben, sodass es zu größeren Lautsprechern geführt werden kann. hama-pa-506-verstaerkerDas Problem: Das Musiksignal in seiner Reinform wird auf dem Weg bis zum Lautsprecher mehrfach verzerrt, was sich bei falschen Komponenten am Ende der Kette nicht mehr schön anhört.

Qualität der Verstärker

Das schwächste Glied einer kompletten Anlage sind eigentlich immer die Lautsprecher. Dennoch ist die Qualität eines Verstärkers nicht unerheblich oder unwichtig. Bei einem guten Verstärker spricht man von einer linearen Verstärkung, was nichts anderes bedeutet, dass das Musiksignal exakt so verstärkt wird, wie es aus der Quelle kommt.

Bei minderwertigen Produkten und Verstärkern ist dies aber nicht der Fall: Höhen werden stark verzerrt, der Mittenbereich abgesenkt und der Bass verliert an Kraft. Kofferradios, MP3-Player und viele Anlagen werden mit diesen Problemen millionenfach verkauft. Die Verstärkung ist dann maximal für einen kleinen Lautsprecher oder für Kopfhörer vorgesehen – logischerweise betreibt hier niemand den Aufwand, teure und lineare Verstärker zu verbauen. Und die meisten Käufer wissen es einfach nicht besser.

Das grausame Spiel mit der Maximalleistung

Wer kennt die Werbung von Komplett- und Surroundanlagen nicht, die 5000 Watt oder gar 10000 Watt haben sollen? Der Reiz, ein solches Gerät zu kaufen, ist groß, die Realität dahinter aber leider sehr klein. yamaha-rx-v375-verstaerkerDie richtige und genaue Leistung ist die sogenannte RMS-Leistung oder Sinusleistung, die der Verstärker wirklich und dauernd hat, ohne Schaden zu nehmen. Wer sich auf Angaben wie P.M.P.O. verlässt, fällt bereits den Werbekampagnen der Hersteller zum Opfer. Während in der Werbung ein Gerät 1000 Watt P.M.P.O. hat, ist die realistische Leistung vielleicht bei etwa 35 Watt pro Kanal. Mit Glück.

Teilweise werden hier nämlich Zauberformeln angewendet, um von der tatsächlichen Leistung auf 1000 Watt oder mehr zu kommen. Der Kunde möchte nämlich immer möglichst viel für möglichst wenig Geld – dass dies seine Grenzen hat, müsste eigentlich jedem klar sein. Ein Blick auf die Plakette am Eingang des Stromkabels kann manchmal helfen, den wahren Wert herauszubekommen. Ist die Leistungsaufnahme dort nämlich bei beispielsweise 150 Watt angegeben, so können maximal 75 Watt pro Kanal zur Verfügung stehen, meistens jedoch weniger aufgrund von weiteren Verlusten.

Leistung ist frequenzabhängig

Je nach Frequenzbereich können bereits 5 oder 10 Watt eine ganze Menge sein. Im Hochtonbereich haben selbst richtig große Anlagen wie Kinos oder Diskotheken kaum mehr als 50 Watt, da hohe Frequenzen nicht viel an Verstärkung benötigten, um laut zu werden. Das hängt mit dem logarithmischen Hören des Menschen zusammen. yamaha-rx-v675-verstaerkerAnders sieht es da im Bassbereich aus. Im Bassbereich dürfen es reale 100 Watt und mehr sein, um ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen.

Fachleute benutzen sogenannte Endstufen, welche reale 2 x 300 Watt oder mehr haben, um zwei Basslautsprecher in der Größe von 12 Zoll (30cm) oder 15 Zoll (38cm) zu bewegen. Ein Basslautsprecher bewegt nämlich tatsächlich eine größere Menge an Luft, was eine große Menge an Energie benötigt – nochmal im Vergleich: Ein Hochtonhorn bewegt nur eine minimale Menge an Luft und benötigt daher schon viel weniger an Leistung und ein paar Watt können da schon Wunder wirken.

Kein X für ein U vormachen lassen

Beim Kauf einer Anlage lieber genau hinsehen, welche Komponenten verbaut sind. Ist es eine Komplettanlage? Ist es eine Surroundanlage? Mit dem Kauf dieser Geräte hat man eigentlich bereits keinen Einfluss mehr auf die Qualität der Anlage, da alles fest installiert ist. Fachleute empfehlen daher den Aufbau einzelner Komponenten: zum Beispiel ein CD-Player, eine oder mehrere Endstufen und ausgesuchte oder gar selbst gebaute Lautsprecher.

Gute Verstärker und Endstufen sind mit sogenannten MOS-Fets ausgestattet, welche klanglich nochmals besser sind, als die erstgenannten Thyristoren. Das tatsächliche Gewicht einer guten Endstufe und Verstärker ist hoch, da gute Komponenten wie zum Beispiel Ringkern-Transformatoren ihr Gewicht haben. Anlagen, die nur ein paar wenige Kilos wiegen, deuten also auf schlechte Qualität hin. yamaha-rx-v475-verstaerkerGute Verstärker und Endstufen wiegen gerne 20 kg und mehr. Aber das nur als Anhaltspunkt.

Schnick-Schnack vermeiden

Verstärker kommen gerne mit unheimlich vielen Funktionen daher, Regelung verschiedener Frequenzen, verschiedene Klangbilder und Themes und vielem mehr. Eigentlich ist hier das einfachste Gerät vorzuziehen. Natürlich ist es praktisch, wenn viele Ein- und Ausgänge zum Anschluss aller vorhandenen Geräte im Haushalt sind. So kann der SAT-Receiver, der Fernseher, das Radio, der PC und vieles mehr direkt mit der Anlage verbunden werden.

Ein guter Verstärker kann all diese Geräte problemlos unterbringen, hat genügend Ein- und Ausgänge und manchmal sogar die Option, einen Subwoofer, also einen zusätzlichen Basslautsprecher, anzuschließen. Damit kann man problemlos eine sogenannte 2.1-Anlage aufbauen – manche Verstärker verfügen gar über mehrfache Ausgänge, sodass sich auch die Surroundanlage – oder 5.1-Anlage realisieren lässt. Die Qualität einer solchen Anlage ist dann deutlich besser als wie mit einer fertigen Anlage.

Belohnung mit gutem Klangbild

Der Aufbau einer eigenen Anlage mit Verstärker kann im Gesamtpreis vielleicht etwas höher ausfallen, auf der anderen Seite wird man jedoch mit einem hervorragenden Klangbild belohnt, welches für alle Lebenslagen dient: Videos, Radio, Internet und vieles mehr machen mit so einer Anlage immer Spaß, da sie alle Quellen problemlos und qualitativ hochwertig wiedergeben kann.

Es lohnt sich also, vor dem Kauf genau zu überlegen, einen guten Verstärker mit genannten Eigenschaften als Herzstück zu verwenden, und dann die Anlage Stück für Stück nach Wunsch zu erweitern. Eine gute Hilfe ist es also immer, nach der RMS- oder Sinusleistung zu schauen und das Datenblatt des Frequenzganges zu erfragen – notfalls im Internet danach suchen. Das sollte so geradlinig wie nur möglich aussehen und dabei wenigstens auf der 90dB-Linie im Schaubild liegen.

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